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    <title>blogoli - Auf's Maul geschaut</title>
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    <description>Rein Privat!</description>
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    <pubDate>Wed, 01 Nov 2023 17:25:36 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: blogoli - Auf's Maul geschaut - Rein Privat!</title>
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    <title>&quot;Importierter Antisemitismus&quot;</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/912-Importierter-Antisemitismus.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;Es ist schrecklich, wie derzeit bewusst verzerrend und mit b&amp;ouml;sartigen Absichten mit Sprache umgeganegen wird. Als ob man noch nie etwas von Konnotationen geh&amp;ouml;rt h&amp;auml;tte und davon, wie leicht eine bewusst misbr&amp;auml;uchliche Verwendung von W&amp;ouml;rtern ganze Diskurse verschiebt und das Denken von vielen Menschen absichtlich umlenkt vom Wesentlichen auf das Unsagbare.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Tage sehr beliebt die M&amp;auml;r vom &amp;quot;importierten Antisemitismus&amp;quot;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich m&amp;ouml;chte nur ganz kurz und oberfl&amp;auml;chlich darauf hinweisen, warum das so falsch ist. Und ich unterstelle denjenigen, die sich dieser Floskel bedienen im &amp;Uuml;brigen Absicht und dass sie nichts Gutes im Schilde f&amp;uuml;hren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also: &amp;quot;importierter Antisemitismus&amp;quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;1) lenkt es ab von unserem eigenem Antisemitismusproblem welches in Deutschland immer existierte. Denn uns wird hier gesagt: Wenn wir aufh&amp;ouml;ren Antisemitismus zu importieren, dann ist dieses Problem gel&amp;ouml;st.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;2) Es gibt eine ganz klare Zuschreibung zu Religionen und Regionen aus denen wir &amp;quot;Antisemitismus importieren&amp;quot; (die ich hier nicht wiederhole). Das ist reiner Rassismus - egal welcher Herkunft oder welcher Religion dieser Antisemitismus zugeordnet wird. Unabh&amp;auml;ngig von eventuellen Korrelationen - dies&amp;#160;ist reiner, echter Rassismus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;3) Wir importieren Waren. Fernseher, Elektronik, Rohstoffe, Autos, &amp;Ouml;l, Gas und vieles Andere mehr. Der Begriff &amp;quot;importieren&amp;quot;&amp;#160;bedeutet das aktive Anfordern oder Bestellen von etwas. Wer hier von &amp;quot;importiertem Antisemitismus&amp;quot; schwafelt macht eine weitere Geschichte auf, ohne sie anzusprechen. &amp;quot;Da gibt es jemanden der aus irgendwelchem Motiven heraus diesen &amp;quot;Anisemitismus&amp;#160;importiert&amp;quot; - ihn also aktiv ins Land einl&amp;auml;dt.&lt;br /&gt;
Ui - das ist gef&amp;auml;hrlich denn - &amp;quot;wir haben Staatsfeinde im Inneren, die aktiv Antisemiten importieren und damit irgendwelche Motive verfolgen&amp;quot;. Denkt das mal weiter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;4) &amp;quot;importierter Antisemitismus&amp;quot; - Leute, wir reden von Menschen, nicht von Sachen. Wir importieren keine Menschen, wir sind keine Sklavenh&amp;auml;ndler und bei Migration geht es um viele unterschhiedliche Aspekte - aber nicht um Import. Das ist entmenschlichend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn ich mir M&amp;uuml;he geben w&amp;uuml;rde meine Gedanken zu ordnen und vern&amp;uuml;nftig ausformuliert hierhin zu schreiben, dann k&amp;ouml;nnte ich noch eine Weile weitermachen. Will ich aber nicht, das macht mir schon so schlechte Laune.&lt;br /&gt;
Wenn aber bitte alle mal ein wenig sensibler mit Sprache umgehen w&amp;uuml;rden und insbesondere die Medien nicht jede dahingeworfene Floskel gleich wiedergeben und niederschreiben, dann w&amp;auml;re wohl schon etwas gewonnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lest bitte alle noch mal den Victor Klemperer.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 01 Nov 2023 17:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/874-Vertrauen-ist-gut-Kontrolle-ist-besser!.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Nach der Tötung des Amerikaners Georg Floyd haben auch wir in Deutschland die Wiederbelebung zweier Diskussionen. Da ist die &lt;a class=&quot;_58cn&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/hashtag/blacklivesmatter?__eep__=6&amp;amp;source=note&amp;amp;epa=HASHTAG&quot; style=&quot;color: rgb(56, 88, 152); cursor: pointer; text-decoration: none; font-family: inherit;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;#BlackLivesMatter&lt;/a&gt; Bewegung gegen Rassismus auf der einen Seite, und auf der anderen Seite eine Diskussion ums Gewaltbereitschaft und Rassismus innerhalb unserer Polizei.&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Letzteres - die Diskussion über Polizweigewalt und Rassismus innerhalb der Polizei wurde nun durch ein Interview der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken befeuert.&lt;br /&gt;
In einem Interview mit der Funke Mediengruppe sagte Esken, auch in der Polizei gebe es einen “latenten Rassismus” . Weiterhin sagt sie: Auch in Deutschland gebe es latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte, der &quot;durch Maßnahmen der Inneren Führung erkannt und bekämpft werden&quot; müsse und schlägt vor: &quot;Deshalb muss eine unabhängige Stelle mit der Bearbeitung solcher Beschwerden betraut werden.&quot;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Als ich auf dieses Interview zunächst auf Twitter aufmerksam wurde war gleich mein erster Gedanke: Oha - mal sehen wie lange es dauert, bis&lt;br /&gt;
a) die ersten “Solidaritätsbekundungen” für unsere Polizei geäußert werden, die diese “Unterstellung” oder diese “Kritik” zurückweisen und&lt;br /&gt;
b) man Frau Esken vorwirft, der Polizei “in den Rücken zu fallen” .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun - es dauerte nicht einmal Minuten &lt;span class=&quot;_47e3 _5mfr&quot; style=&quot;font-family:inherit; line-height:0; margin:0px 1px; vertical-align:middle&quot; title=&quot;„wink“-Emoticon&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;img&quot; src=&quot;https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/td9/1/18/1f609.png&quot; style=&quot;vertical-align:-3px; width:18px&quot; /&gt;&lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;_7oe&quot; style=&quot;display:inline; font-family:inherit; font-size:0px; width:0px&quot;&gt;;-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch - was hat Frau Esken eigentlich gesagt, und was sagen eigentlich die Kritiker von Frau Esken, indem sie ihr Ansinnen so schnell und oftmals brüsk zurückweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und welches der beiden Lager steht eigentlich wirklich hinter der Polizei und vor allem, wer steht denn da tatsächlich auf der Seite der Gewaltenteilung, des Grundgesetzes und letzten Endes auf der Seite der Bürger, zu denen ich explizit die Polizistinnen und Polizisten insofern hinzuzählen möchte, denn sie sind sowohl Bürger und Bürgerinnen unseres Landes als auch Teil der Exekutive - haben also ein mehrfaches Interesse daran, dass unsere Polizei sowohl im rechten Licht gesehen wird, als auch, dass unsere Polizei in dem Sinne agiert und funktioniert, wie es in einem demokratischen Rechtsstaat mit Gewaltenteilung und gegenseitiger Kontrolle der Gewaltenteilung sein soll.&lt;/div&gt;

&lt;h2&gt;&lt;span class=&quot;_4yxo&quot; style=&quot;font-family:inherit; font-weight:600&quot;&gt;Was also hat Frau Esken gesagt?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Zunächst stellt sie fest, es gebe in Deutschland innerhalb der Polizei einen “latenten Rassimus”. Hier ist es aufschlussreich, sich einmal den Sinn des Wortes “latent” anzuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“latent”: vorhanden, aber [noch] nicht in Erscheinung tretend; nicht unmittelbar sichtbar oder zu erfassen. Beispiel: &quot;eine latente Gefahr&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Esken sagt also, es gebe in der Polizei einen “nicht sichtbaren” aber dennoch vorhandenen Rassismus.&lt;br /&gt;
Mir erscheint das nicht ungewöhnlich so etwas zu sagen. In unserer Gesellschaft jedenfalls gibt es Rassismus. Darüber muss man sich in feinster Weise weiter unterhalten: es gibt ihn.&lt;br /&gt;
Nun rekrutieren sich unsere Polizeiangehörigen aus eben dieser Gesellschaft. Noch zudem wollen und haben wir eine bürgernahe Polizei. Und das ist gut so.&lt;br /&gt;
Ohne das noch weiter auszuarbeiten: aber eine “Bürgerpolizei”, die aus und in unserer Gesellschaft lebt, sollte sich zwangsläufig in irgendeiner Art und Weise der Gesellschaft ähneln, in der sie existiert. In diesem Zusammenhang daran zu denken, dass es ebenso wie im Rest der Gesellschaft eben auch in der Polizei einen latenten - also einen vorhandenen, nicht oder wenig sichtbaren Rassismus gibt - das ist eigentlich keine besondere Intelligenzleistung. Eher habe ich das Gefühl, es gehört entweder eine Menge Phantasie oder eine Menge Ignoranz dazu, anzunehmen oder zu behaupten, es könne das innerhalb der Polizei nicht geben.&lt;br /&gt;
Insofern empfinde ich diese Äusserung von Frau Esken zunächst mal als nichts weiter, als eine recht triviale Feststellung!&lt;br /&gt;
Dazu wollen wir ja nicht vergessen, das es für diesen azunehmnenden Fakt zahlreiche Beweise gibt. Es gibt Rassismus in der Polizei. Und zwar nicht nur einen latenten, nicht sichtbaren, nur mutmaßlichen Rassismus, sondern echten Rassismus. Hier bitte ich einfach mal die Diskussionen der letzten Jahre zu beachten zur Politei Hessen beispielsweise. Die vielen Fragen rund um das Thema NSU zu bedenken. Die Videos von Polizeigewalt, besonders aber jene Videos von Polizweigewalt gegen Menschen anderer Hautfarbe zu beachten. Es gibt ganz augenscheinlich also dokumentierte Fälle von Rassismus innerhalb der Polizei.&lt;br /&gt;
Die Frage ob es Rassismus oder “latenten” Rassismus innerhalb unserer Polizei überhaupt gibt, ist damit m.E. hinfällig und ich betone noch einmal: Es gibt ihn!&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Ich möchte das noch einmal betonen: das es Rassismus, und nicht nur latenten Rassismus sonder offen sichtbaren Rassismus innerhalb der Polizei gibt ist offensichtlich.&lt;br /&gt;
Und wie könnte es denn auch anders sein? Unsere Polizei ist ein Abbild unserer Gesellschaft. Auch in der Zivilgesellschaft gibt es Rassismus - wie könnte es diesen innerhalb der Polizei nicht geben?&lt;br /&gt;
Die Frage ist also nicht, ob es diesen Rassismus gibt, vielmehr müssen wir uns fragen: Was bedeutet es, Rassismus innerhalb der Polizei zu erleben. Wie verbreitet ist dieser Rassismus, wie zeigt er sich, wie versteckt er sich, wie verbreitet ist er, wie begegnet man ihm innerhalb der Polizei und ist Rassismus innerhalb der Polizei genau so problematisch wie in der Zivilgesellschaft oder ist er vielleicht innerhalb der Polizei als problematischer zu betrachten?&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Am Anfang steht also eine Feststellung, die man nur schwerlich bestreiten kann. Im weiteren stehen viele Fragen im Raum, über die man sprechen kann - ja sprechen muss. Und hier wird die Diskussion nun wirklich problematisch, denn unweigerlich kommen wir zu der Frage des Vertrauens und dem eigentlichen Kernproblem.&lt;br /&gt;
Es ist das Kernproblem der Debatte aus Sicht der Bürger und es ist das Kernproblem der Debatte aus Sicht unserer Polizistinnen und Polizisten. Und es ist in höchstem Maße problematisch, wie diese Kernfrage übersehen wird, wie diese Kernfrage aus nachvollziehbaren aber eben falschen Motiven im Keim erstickt wird.&lt;br /&gt;
Was ich damit meine?&lt;br /&gt;
Die reflexhaften Antworten auf eine nahezu banale Feststellung!&lt;/div&gt;

&lt;h2&gt;Vertrauen&lt;/h2&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Vertrauen ist ein Grundpfeiler von gelingenden Beziehungen. Dazu sind Verlässlichkeit, die Erwartbarkeit von Handlungen, gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme und auch die stete Überprüfung der Grundlagen einer Beziehung unerlässlich.&lt;br /&gt;
Unser Gemeinwesen basiert auf unterschiedlichen, fundamentalen Prämissen und eine davon ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimmen, ergo ihre Macht auf andere übertragen. Im Zentrum allen Handelns stehen aber die Bürgerinnen und Bürger, ihre Bedürfnisse und ihr Wohlergehen - und zwar ohne Unterschied von Geschlecht, Religion, politischer Gesinnung oder weiteren Merkmalen, wie z.B ethnische Zugehörigkeit oder Abstammung.&lt;br /&gt;
Damit das funktioniert, haben wir nicht nur die Gewaltenteilung, Sonden auch ein vielfältiges Instrumentarium an gegenseitiger Kontrolle, denn nur so ist gewährleistet, dass Prozesse sich nicht verselbstständigen, Handeln transparent und kontrollierbar bleibt und das staatliche Handeln insgesamt stets darauf geübt werden kann, ob es den Grundsätzen entspricht.&lt;br /&gt;
In der Politik wählen wir unsere Vertreter. Und wir wählen sie entweder ein weitere Mal - oder wir wählen jemand anderen. In Bezug auf die stattlichen Institutionen haben wir selten eine periodische Besetzung der Posten. Wer einmal Polizist ist, bleibt es in der Regel auch. Ebenso Richter, Verwaltungsbeamter, Lehrer oder sonst wer, der hoheotliche Aufgaben übernimmt. Ihnen allen ist gemeinsam, dass wir hohe Anforderungen an diese Menschen stellen, dass Ihr Handeln hochgradig geregelt ist und - im Grunde eine Selbstverständlichkeit - dass deren Handeln stets ausführlich dokumentiert und ergo nachvollziehbar ist (Aktenvermerk &lt;span class=&quot;_47e3 _5mfr&quot; style=&quot;font-family:inherit; line-height:0; margin:0px 1px; vertical-align:middle&quot; title=&quot;„wink“-Emoticon&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;img&quot; src=&quot;https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/td9/1/18/1f609.png&quot; style=&quot;vertical-align:-3px; width:18px&quot; /&gt;&lt;span aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;_7oe&quot; style=&quot;display:inline; font-family:inherit; font-size:0px; width:0px&quot;&gt;;-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Bürokratie ist also im Grunde etwas durchaus Positives).&lt;br /&gt;
Eine permanente Prüfung allen staatlichen Handels findet im Grunde genommen also statt. Nur - ist ds immer ausreichend? Gibt es bei der Ausübung dieser Kontrolle Schwierigkeiten? Besonderheiten? Versäumnisse?&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Das wäre generell fatal und ein Anlass zu Sorge.&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Wir sind darauf angewiesen uns gegenseitig zu Vertrauen, daher prüfen wir uns regelmäßig, vergewissern uns, achten darauf, dass Vertrauen kein blindes Vertrauen ist. Das ist ein Schutz - ein Selbstschutz. Und auch im Privaten tun wir dies.&lt;br /&gt;
Insofern ist es nicht nur notwendig staatliches Handeln zu überprüfen, sondern es ist auch sinnvoll, dies möglichst unabhängig und unvoreingenommen zu tun.&lt;br /&gt;
Der Vorschlag von Saskia Esken, diese Überprüfung einer unabhängigen Instanz anzuvertrauen ist also durchaus sinnvoll, denn Institutionen, die sich selbst überprüfen könnten schnell unter den Verdacht geraten, dass diese Prüfungen im Zweifelsfalle den eigenen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Mal ganz ehrlich - ich fahre mein Auto ja auch zum TÜV und bescheinige nicht selbst, dass es verkehrstauglich ist. (Das wäre in meinem Fall, der ich nichts von Autos verstehe ganz sicher nicht in Eurem Sinne).&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Vertrauen in die Polizei zu haben ist für uns alle ungeheuer wichtig. Wir vertrauen ihr ein Gewaltmonopol an, dass sehr weitreichend ist, bis hin zum Einsatz körperlicher Gewalt. In Zusammenarbeit mit den Einrichtungen des Rechts kann die Polizei Menschen festnehmen, in Wohnungen eindringen und Vieles mehr. Sie beschützen uns, sorgen für Sicherheit und brauchen dazu weitgehende Möglichkeiten und Befugnisse - und ich möchte der Polizei diese Befugnisse gerne guten Gewissens anvertrauen. Im Grunde mag ich das, denn es entlastet mich. Mein Alltag in Deutschland verläuft ohne Angst. Ich bin nicht bedroht, ich kann mich frei bewegen, ich kann politisch aktiv sein. Ich bin sehr frei, eben auch, weil ich in einem Land lebe, in dem z.B. eine gute Polizei haben. Wir sollten das bewahren, denn die Polizei ist in der Tat ein Freund und Helfer, wobei das allermeiste von dem, was die Polizei für einen jeden von uns tut, in unserem persönlichen Alltag völlig unbemerkt an uns vorüber geht.&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Es ist daher für mich persönlich wichtig, dass ich dr Polizei vertrauen kann. Und damit die Polizei Ihre optimale Leistung erbringen kann, ist es für die Polizei ebenfalls extrem wichtig zu wissen, dass die Bürger wiederum ihr Vertrauen. Es gibt ihr Rückhalt und dieses Vertrauen verleiht ihr einen großen Teil ihrer Autorität.&lt;br /&gt;
Ich bin daher der festen Überzeugung, dass die Polizei selbst ein hohes Interesse a halt dieser Vertrauensbeziehung hat und ein hohes Interesse daran, nicht in den Verdacht zu geraten, dieses Vertrauen nicht zu verlieren.&lt;/div&gt;

&lt;h2&gt;Die Mehrheit aller Polizistinnen und Polizisten ist nicht rassistisch&lt;/h2&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Das ist eine sehr ambivalente Aussage in meinen Augen. Sie impliziert nämlich, es könnte anders sein und Gott bewahre - das will ich nicht hoffen, nicht mal ansatzweise denken.&lt;br /&gt;
Die Tatsache allerdings, dass es Rassismus innerhalb der Polizei gibt impliziert selbstverständlich die Aufforderung hinzuschauen: Wann, wo, wie oft tritt dieser Rassismus zu Tage. Gibt es spezielle Strukturen, in denen dieser Rassismus eher auftritt? Gibt es regionale Unterschiede? Unterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen jungen und alten Polizisten? Und wie viele Fälle sind es denn? Ist es eine Größenordnung die tatsächlich geeignet ist, das Vertrauen in die Polizei zu hinterfragen? Oder bewegt sich das in einem Rahmen, der gewissermaßen Gesellschaftsimmanent ist und den man einfach nicht vermeiden kann?&lt;br /&gt;
Auf diese Fragen hätte ich gerne Antworten, denn es sind wichtige Fragen. Wichtige Fragen für mich und wichtige Fragen für die Polizei selbst, denn die geben Aufschluss darauf, wie vertrauenswürdig die Beziehung zwischen Polizei und Bürger sein kann.&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Mehr aber noch sind andere Fragen wichtig:&lt;br /&gt;
Wie genau ist der Umgang mit dem Thema innerhalb der Polizei und derjenigen, deren Aufgabe es ist die Polizei und ihr Handeln zu prüfen. Wird da was kleiner gemacht was größer ist? Ist der Rassismus innerhalb der Polizei irgendwie nur peinlich und man möchte da nicht so gerne drüber sprechen? Oder ist es doch ein größeres Problem, dass man aber nicht zugeben möchte?&lt;br /&gt;
Oder ist es ein weiterverbreitetes Phänomen, ein strukturelles Problem, haben wir eine Polizei, die eben nicht unabhängig und neutral ist?&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Alleine das man diese Fragen stellen KANN ist ein Problem und das sollten wir im Interesse der Polizisten und Polizistinnen nicht zulassen. Ich bin der festen Überzeugung, ein transparenter, unabhängiger Umgang mir Rassismus innerhalb der Polizei, eine schonungslose Offenheit sind der beste Schutz und die beste Unterstützung für diese Menschen, denen wir nicht nur unsere Macht und unsere Gewalt übertragen haben, sondern die diese Verantwortung unter dem Einsatz ihrer eigenen Gesundheit und zahlreicher Opfer auf sich nehmen.&lt;br /&gt;
Meines Erachtens setzt sich, wer echte und nachhaltige Unterstützung für die Polizistinnen und Polizisten geben möchte dafür ein, zu jeder zeit und an jedem Ort alle Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit der Polizei auszuräumen! Es wäre zugleich eine hohe Form der Anerkennung, die Polizei vor jeglichem Verdacht zu schützen und es wäre eine wichtige Stütze für die Autorität der Polizei.&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Wenn also auf solche Äußerungen, wie jetzt zum Beispiel auf das Interview von Saskia Esken, stets erst einmal im Reflex ein Rassismus innerhalb der Polizei geleugnet wird und man stattdessen Frau Esken an den Pranger stellt, dann verhindert man einen offenen Umgang mit einen Rassismus der schlicht ein Fakt ist. Man versagt der Polizei die Unterstützung, die ihr guttun würde und die nachhaltig wäre, nur weil man schnell und aus Eigennutz seine rückhaltlose Solidarität mit den Polizisten und Polizistinnen erklären möchte.&lt;br /&gt;
Sorry - aber das ist wohlfeil und populistisch.&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Ich plädiere hier für eine Debatte unter anderen Vorzeichen - unsere Polizistinnen und Polizisten haben nämlich mehr verdient als lautes, aber inhaltsleeres Geplapper von Solidarität und hohler Anerkennung. Sie haben genau jene Hilfe und Unterstützung verdient, die sie im Gegenzug oftmals unerkannt für uns leisten.&lt;br /&gt;
Ich bin für eine unabhängige Einrichtung, die polizeiliches Handeln prüft - das wäre echte Solidarität, echter Schutz und echte Anerkennung.&lt;/div&gt;

&lt;h2&gt;Fazit&lt;/h2&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Es ist eine nahezu banale Feststellung: Es gibt Rassismus innerhalb der Deutschen Polizei.&lt;br /&gt;
Das ist auf vielen Ebenen problematisch, aber noch problematischer als die Frage ob es diesen Rassismus gibt, ist die Frage unseres Umgangs mit diesem Rassismus innerhalb der Polizei.&lt;br /&gt;
Die unklügste, nein - die dümmste Antwort ist es sicher, stur weiter zu behaupten es gäbe diesen “latenten” Rassismus in der Polizei nicht. Diese Aussage ist schlicht falsch und unhaltbar.&lt;br /&gt;
Die zweitdümmste Antwort is es zu behaupten, diesen Rassismus gäbe es nicht in nennenswerter Anzahl oder in nennenswertem Ausmaß und das Problem sei nicht so groß.&lt;br /&gt;
Denn diese beiden dümmsten Reaktionen verhindern die ehrliche und objektive Auseinandersetzung mit der Thematik.&lt;br /&gt;
Anstatt alles daran zu setzen Licht ins Dunkel zu bringen, wird beschwichtigt, negiert, geleugnet. Und m.E. ist das die schlimmste Art den Polizisten und Polizistinnen in den Rücken zu fallen: Anstatt schonungslos aufzuklären, zu zählen, Fakten beieinander zu tragen und es zu zeigen, zu beweisen, dass die absolut größte Mehrheit unsere Polizisten und Polizistinnen genau das tun, wozu sie diesen Beruf ergriffen haben und wozu sie durch uns legitimiert wurden, anstatt also transparent und im Sinne der Polizistinnen und Polizisten Aufklärung zu betreiben, wird immer wieder reflexhaft das Problem geleugnet und das Mistrauen am Leben gehalten anstatt das Vertrauen zu stärken.&lt;br /&gt;
Es ist ein Bärendienst an der Polizei und ein Bärendienst an der Bevölkerung, sich einer offenen, transparenten und über jeden Zweifel erhabenen Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus innerhalb der Polizei zu verweigern.&lt;br /&gt;
Wir alle sind auf eine Polizei angewiesen, die höchstes Vertrauen geniesst. Eine Polizei, bei der die Polizistinnen und Polizisten stolz darauf sein dürfen, Teil dieser Institution zu sein. Eine Polizei, die im besten Sinne mit und für die Bürger da ist, Teil der Gesellschaft, des Alltags ist, Respekt genießt und Vertrauen. Und somit eine Instanz mit Autorität und Integrität.&lt;br /&gt;
Und so ist sie ja - unsere Polizei. Also gibt es nichts zu verbergen.&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;_2cuy _3dgx _2vxa&quot; style=&quot;white-space: pre-wrap; direction: ltr; box-sizing: border-box; margin: 0px auto 28px; width: 700px; word-wrap: break-word; font-family: Georgia, serif; caret-color: rgb(28, 30, 33); color: rgb(28, 30, 33); font-size: 17px;&quot;&gt;Abschliessend noch ein letzter Gedanke:&lt;br /&gt;
Niemand - kein Mensch, keine Institution, keine Einrichtung ist ohne Fehler. Auch die Polizei ist da iaht ausgenommen. Dennoch müssen wir an alle stattlichen Einrichtungen höchste Ansprüche stellen, geht mit den Arbeit höchste Verantwortung einher.&lt;br /&gt;
Ich brauche dabei keine 100% fehlerfrei Polizei. Worauf ich aber ein Anrecht habe ist eine Polizei, die tadellos ist. Und diese Tatenlosigkeit kann die Polizei unter Beweis stellen in ihrem täglichen Handeln und besonders im Umgang mit Fehlern, mit Transparenz, Offenheit und Bürgernähe. Wir sollten unsere Polizei in diesem Sinne unterstützen.&lt;/div&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 09 Jun 2020 16:34:44 +0000</pubDate>
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    <title>Wie viel Rechtsextremismus steckt in der CDU?</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/865-Wie-viel-Rechtsextremismus-steckt-in-der-CDU.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;Heute Morgen bin ich über folgenden Tweet/ Thread gestolpert und habe auch den im ersten Tweet verlinkten Artikel auf Ktautreprter.de gelesen. Diese Texte haben mich sehr nachdenklich gemacht, denn in dieser geballten Sammlung an Populismus der CDU stecken so viele Dinge, die wir heute bei der AfD sehen, dass ich kurz überlegt habe, worin denn der Unterschied zwischen CDU und AfD überhaupt noch besteht.&lt;br /&gt;
Und ich spüre starke Zweifel daran, dass die CDU in der Lage ist, jetzt gerade etwas für die Verbesserung des politischen Diskurses in eutschland zu tun. Offensichtlich ist der Kompass der CDU nachhaltiger und massiver gestört als ich es dachte.&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was in den Texten aufgegriffen wird kenne ich. Doch nie hatte ich, wie bei dieser Sammlung, das Gefühl, das die CDU so weit rechts steht (in Teilen), wie ich es nach der Lektüre hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich lasse das vorerst unkommentiert über das zuvor geschriebene hinaus. Ich muss mich erst mal sammeln und mich damit auseinandersetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber bitte lest diese Tweets und den Text auf Krautreproter. Und grossen Respekt an den Autor, Stephan Anpalagan, Es ist ein Augen öffnender Text geworden. Vielen Dank dafür!&lt;/p&gt;

&lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot;&gt;&lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Im Rahmen einer ausführlichen Recherche, habe ich einen Text zu &lt;a href=&quot;https://twitter.com/hashtag/Hanau?src=hash&amp;amp;ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;#Hanau&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://twitter.com/hashtag/Halle?src=hash&amp;amp;ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;#Halle&lt;/a&gt;, dem &lt;a href=&quot;https://twitter.com/hashtag/Rechtsextremismus?src=hash&amp;amp;ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;#Rechtsextremismus&lt;/a&gt; im wiedervereinten Deutschland und der Rolle der &lt;a href=&quot;https://twitter.com/hashtag/CDU?src=hash&amp;amp;ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;#CDU&lt;/a&gt; geschrieben.&lt;a href=&quot;https://t.co/x8zZYqJLAa&quot;&gt;https://t.co/x8zZYqJLAa&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem ein Thread:&lt;/p&gt;&amp;mdash; Stephan Anpalagan (@stephanpalagan) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/stephanpalagan/status/1230806475192311808?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;February 21, 2020&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; 
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    <pubDate>Fri, 21 Feb 2020 12:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Mit “besorgten Bürgern” reden – vielleicht so?</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/852-Mit-besorgten-Buergern-reden-vielleicht-so.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Twitter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.blogoli.de/archives/851-Mit-besorgten-Buergern-reden-ein-Twitter-Thread.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gestern&lt;/a&gt; habe ich ja den kleinen Erfahrungsschatz eines anderen Twitter-Users geteilt.&lt;br /&gt;Heute entdecke ich einen anderen Tweet und denke – “vielleicht funktioniert es so”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz ernst gemeint – oder vielleicht doch?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Wenn wir bei Nazis so nachfragen würden wie bei Menschen, die sich vegan oder fleischlos ernähren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ist &quot;Nazi sein&quot; nicht schwierig und dumm?&lt;br /&gt;- Warum bist du eigentlich Nazi geworden?&lt;br /&gt;- Ausländer hassen ist doch nicht natürlich, oder?&lt;br /&gt;- Aber früher hast du doch Döner gegessen!&lt;/p&gt;— Kaffeecup (@kaffeecup) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/kaffeecup/status/1184396607816642560?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 16, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 06:55:19 +0000</pubDate>
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    <title>Mit “besorgten Bürgern” reden – ein Twitter-Thread</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/851-Mit-besorgten-Buergern-reden-ein-Twitter-Thread.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Twitter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Auf Twitter bin ich über einen Thread gestolpert, in welchem der User &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer&quot;&gt;@lawen4cer&lt;/a&gt; seine Erfahrungen aus Gesprächen mit diesen sogenannten “besorgten Bürgern” zusammenfasst. Da sich dies so wunderbar mit meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen deckt, ich das aber keinesfalls hätte besser zusammenfassen können, möchte ich euch das nicht vorenthalten.&lt;br /&gt;Die Twitter-Nutzer unter Euch können den Thread natürlich auch über Twitter selbst aufrufen, für alle anderen habe ich die einzelnen Tweets dieses Threads hier untereinander kopiert:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Ich habe jetzt mal eine Weile mit ein paar &quot;besorgten Bürgern&quot; und Mitgliedern der AfD diskutiert und dabei folgende Erfahrungen gemacht: &lt;br /&gt;(Kurzer Thread)&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183645246003056640?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Diese Leute finden es normal einen Diskussionspartner bei jeder Antwort erst einmal zu beleidigen und zu unterstellen er habe vom Thema keine Ahnung und sei ohnehin ein Idiot. Das Konzept unterschiedlicher Meinungen als Basis einer Diskussion ist völlig unbekannt.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183645247240376320?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Es fehlt oft an jeglicher Sachkenntnis wie zum Beispiel Wirtschaft oder Staaten oder Energieversorgung funktionieren oder politische Entscheidungen gefällt werden. Stattdessen regiert naivster Kinderglaube.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183645248729296898?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Obwohl sie in einem reichen Land mit geringer Kriminalität leben wähnen sie sich in einem Krisengebiet kurz vor dem Bürgerkrieg mit ständig steigenden Opferzahlen von Ausländerkriminalität und einer Wirtschaft die wegen dem Klimaschutz jeden Moment zusammenbricht&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183645250226737152?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Gleichzeitig sind Klimaschützer aus ihrer Sicht &quot;hysterisch&quot;&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183647197054799872?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Komplexeren Argumentationen können sie nicht folgen, Vergleiche verstehen sie nicht. Geschichtswissen ist praktisch nicht vorhanden&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183647198581530624?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Die gesamte Sichtweise der Welt ist von der Suche nach persönlichem Vorteil geprägt, deswegen wird jedem Gegenüber automatisch unterstellt und vorgeworfen er handele nach dem selben Prinzip&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183647199663661056?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Gegenüber anderen (Schwächeren) begrüßen sie ein gesellschaftliches System das nach dem Recht des Stärkeren funktioniert, beklagen aber gleichzeitig selber im System zu kurz gekommen zu sein und von bösen Mächten um ihr verdientes Gut gebracht zu werden&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183648071978237953?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Gelangt man in einer Diskussion an mak einen Punkt den sie nicht widerlegen können, verlassen sie unter Beleidigungen und der Behauptung man sie halt offenbar aus Dummheit und Böswilligkeit nicht verstehen den Platz&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183649168172163072?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Ohnehin sind vertiefte Diskussionen selten möglich weil diese Leute eigentlich nur ihre Buzzwords abspulen wollen und dann nicht mehr weiter wissen.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183649583311806464?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Beim Thema Steuern ist man einerseits offenbar sehr stolz darauf welche zu zahlen, weswegen das gerne in der Bio steht, neben der Information man sei deutsch. Gleichzeitig werden Steuern als Raub selbstsüchtiger Politiker verstanden.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183650600560594944?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Die selbe Widersprüchlichkeit beim Thema Wirtschaft. Einerseits will man lieber im Klimawandel ersaufen als &quot;die deutsche Wirtschaft schädigen&quot; gleichzeitig vermutet man dass alle Politiker und Aktivisten ohnehin nur gekaufte Marionetten einflussreicher Lobbyisten seien.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183652872363352064?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Zum Thema Buzzwords: Diese Leute erwarten oft zwingend einen bestimmten Gesprächsverlauf. Kommt es zu Abweichungen sind sie irritiert und wollen sie ihn selber erzwingen (&quot;Sie werfen mir jetzt bestimmt gleich wieder vor dass ich ein Nazi bin!!!&quot;)&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183659003919962114?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Für politische Gegner wird ohne nähere Begründung ein negativer Narrativ geschaffen (Klimaschützer sind Hysteriker, Grüne und Linke sind &quot;versifft&quot;) und dann konsequent verwendet.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183661825386319872?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Es sind oft grobschlächtige Menschen mit einem Hang zur Grausamkeit gegen andere und Wehleidigkeit für sich selber. Sie finden die Idee eines wölfischen Systems theoretisch super, ahnen aber irgendwie auch dass sie in so einem System selber nicht die Stärksten und Cleversten sind&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183665517149786113?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Das Dilemma lösen sie auf zwei Arten. Sie fordern Härte gegen noch Schwächere und Sonderrechte für sich selber.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183666154428084225?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Die Komplexität der Welt überfordert diese Leute. Sie denken in monokausalen Zusammenhängen mit kurzem Planungshorizont.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183671545480261632?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Sie sind unfähig die Sichtweisen und Ziele anderer Menschen nachzuvollziehen. Das führt dazu, dass sie ihre &quot;Gegner&quot; nur als Abziehbilder wahrnehmen können. Die heilige Greta, Klimahysteriker als Sekte, Messermänner die uns alle umbringen und &quot;unsere Frauen&quot; vergewaltigen wollen.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183671548185591808?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Klimaschutz wird durchweg abgelehnt, aber mit verschiedenen Positionen:&lt;br /&gt;- Klimawandel ist normal&lt;br /&gt;- Klimawandel gibt es nicht &lt;br /&gt;- andere (&quot;China&quot;) sollen was dagegen machen&lt;br /&gt;- Klimawandel ist nicht ausreichend erforscht, daher abwarten&lt;br /&gt;- Wirtschaft geht Klimaschutz vor&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183676585829978112?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Interessant auch, dass die Erzeugung von erneuerbaren Energien für diese Leute offenbar nicht zur wichtigen Wirtschaft zählt, obwohl alle großen Energieversorger dort inzwischen aktiv sind und dort Geld verdient und Arbeitsplätze geschaffen werden.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183676589151797248?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Es fehlt oft auch am Wissen was eigentlich Ironie genau bedeutet. Deswegen wird fremde Ironie nicht erkannt und die vermeintliche eigene Ironie extra groß angekündigt (&quot;Achtung Ironie&quot;). Die Bezeichnung Ironie wird dabei oft nur als Freizeichnung für Beleidigungen genutzt.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183698748922310656?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Das Gleiche gilt für Satire&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183698752286146564?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Faktenbasierte Diskussionen - wenn man soweit überhaupt kommt - scheitern dann oft daran, dass man schon keine gemeinsame Ausgangsbasis findet. Jede Faktendiskussion lebt ja vom gemeinsamen Vertrauen in Quellen, aus denen man dann seine Schlussfolgerungen zieht.&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1183719826432417794?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 14, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;blockquote class=&quot;twitter-tweet&quot; data-partner=&quot;tweetdeck&quot; data-cards=&quot;hidden&quot; data-conversation=&quot;none&quot;&gt; &lt;p lang=&quot;de&quot; dir=&quot;ltr&quot;&gt;Obwohl man &quot;Linke&quot; ablehnt, werden sie ständig ungefragt als Begründung herangezogen, warum man bestimmtes Verhalten angeblich hinnehmen müsse (&quot;Die Linken sind aber GENAU SO schlimm/ NOCH schlimmer&quot;) oder als Selbstrechtfertigung: (&quot;Ich bin das Ergebnis linker Debattenkultur!&quot;)&lt;/p&gt;— lawen4cer (@lawen4cer) &lt;a href=&quot;https://twitter.com/lawen4cer/status/1184038901717131264?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;&gt;October 15, 2019&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;script async src=&quot;https://platform.twitter.com/widgets.js&quot; charset=&quot;utf-8&quot;&gt;&lt;/script&gt; 
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    <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 20:43:00 +0000</pubDate>
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    <title>Koalitionsvertrag (1)</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/808-Koalitionsvertrag-1.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;Ich möchte gerne einmal ein wenig kleinlich sein und an einem ganz winzigen Schnipsel ein Beispiel geben, woran ich meine Beobachtung festmache, dass unsere Politiker “abgehoben” sind, bzw. wie man mit Floskeln und Allgemeinplätzen und deren stetiger Wiederholung wirklich wichtige Tatsachen völlig entwerten kann.    &lt;br /&gt;    &lt;br /&gt;    &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.blogoli.de/uploads/Windows-Live-Writer/Koalitionsvertrag_6E44/Koa1.png&quot; data-pswp-src=&quot;http://www.blogoli.de/uploads/Windows-Live-Writer/Koalitionsvertrag_6E44/Koa1.png&quot; rel=&quot;pswp-enabled&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Koa1&quot; style=&quot;border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Koa1&quot; src=&quot;http://www.blogoli.de/uploads/Windows-Live-Writer/Koalitionsvertrag_6E44/Koa1_thumb.png&quot; width=&quot;474&quot; height=&quot;110&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“… und dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger sicher und gut leben können.”    &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol&gt;   &lt;li&gt;1. In Summe leben wir bereits sicher und gut &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2. Besonders leben wir sicher. M.E. ist die Betonung solcher “Selbstverständlichkeiten eine Kapitulation und ein Kotau vor Rechtspopulismus a la AfD.      &lt;br /&gt;Warum also so wenig Selbstbewusstsein? Sagt es den Leuten “Unser Land IST sicher. Wir müssen es nicht sicher machen!!!       &lt;br /&gt;Klar können wir besser werden darin, aber es IST sicher.       &lt;br /&gt;      &lt;br /&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt;  &lt;p&gt;Ich stolpere sehr häufig über solche “winzigen” – in meinen Augen – Ungenauigkeiten. Die Vielzahl solcher “Stolperer” lässt mich manchmal verzweifeln weil ich denke, dass die ganz konkreten Dinge dadurch vernebelt und vergessen werden.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 10 Feb 2018 07:01:48 +0000</pubDate>
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    <title>Soziale Gerechtigkeit</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/533-Soziale-Gerechtigkeit.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;&amp;quot;Soziale Gerechtigkeit&amp;quot; - das ist inzwischen eine der inhaltsfreien Phrasen im Politikbetrieb. Es gab Zeiten, das konnte man diesen Begriff eindeutig einer Partei zuordnen. Das hat der anderen Partei nicht gefallen und sie hat ihn sich zu eigen gemacht. Das ist schade, Denn nun kann man mit einem sehr wichtigen Begriff, der für eine noch wichtigere Idee steht einfach nichts mehr anfangen. Und Alle tun sich schwer dafür neue Worte zu finden. Besonders die Partei, die einmal für diesen Begriff stand. Und auch mit der wichtigen Idee, die hinter &amp;quot;Soziale Gerechtigkeit&amp;quot; steht, tut sich diese Partei zunehmend schwer.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Klingt komisch - ist aber so.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Sep 2013 17:08:13 +0000</pubDate>
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    <title>Tagesschau vom 05.09.2013</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/529-Tagesschau-vom-05.09.2013.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;Kaum habe ich meine neue Kategorie &amp;quot;Auf&#039;s Maul geschaut&amp;quot; ins Leben gerufen, liefert mir Jörg Schönenborn in den Tagesthemen mit seiner Kommentierung des Deutschlandtrends den Anlass für den&amp;#160;nächsten Artikel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Kommentierung der Zahlen verwendet Schönenborn bezugnehmend auf den anhaltenden Abwärtstrend in der Sonntagsfrage (ausgehend von dem Hoch von 24%) den Rückgang Der Grünen auf nunmehr 10% als &lt;strong&gt;&amp;quot;Schwindsucht&amp;quot;&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Wort möchte ich nun einmal kurz so stehen und wirken lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Schwindsucht, Schwindsucht, Schwindsucht ,lalalalalalaaaaa, Schwindsucht)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O.K.: Was hat er vielleicht gemeint? Er wollte wohl zum Ausdruck bringen, dass dieser Rückhgang um 14 Prozentpunkte eine echte Nummer ist, das es viel ist, das es vielleicht auch bemerkenswert viel ist. Er meinte vielleicht auch zum Ausdruck bringen zu müssen, das Die Grünen &amp;quot;schwächeln&amp;quot;, wohl Fehler gemacht haben müssen, denn ein solcher Rückgang ist ja kein Zufall, sondern die Folge von etwas. Vermutlich die Folge dessen, das man vielleciht die falschen Themen besetzt hat, vielleicht den falschen Ton angeschlagen hat oder vielleicht ...&lt;br /&gt;Nun, darüber kann und soll er sich Gedanken machen und kann und soll er die Themen und Ereignisse der letzten Zeit als Erklärung für den fotwährenden Zustimmungsverlust in der Sonntagsfrage bemühen. Das ist Teil seiner Aufgabe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was hat er nun aber gesagt? Gesagt hat er &amp;quot;Schwindsucht&amp;quot;. Er bezeichnet den Rückgang in der Zustimmung zur Sonntagsfrage in Bezug auf Die Grünen als Krankheit. Er attestiert der partei eine gewisse Form von Siechtum. Und eine Krankheit ist ja auch immer etwas das therapiert werden muss. Diese Partei braucht also Hilfe.&lt;br /&gt;Andererseits ist so eine Krankheit ja aber auch anstecken, potentiell gefährlich. Vielleicht muss man sich also die Hände waschen, wenn man es mit den Grünen zu tun hat? Am Besten vielleicht ganz die Finger davon lassen? Sollte man sie am Ende gar in Quarantäne stecken?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ja, der Begriff Schwindsucht lässt hier viele Möglichkeiten und Konnotationen offen. Ich denke das er nicht auf viele Menschen in diesem Zusammenhang so abschreckend gewirkt hat, wie auf mich (abschreckend in Bezig auf die Verwendung, nicht auf die Grünen). Ich bin mir aber sicher, das die Verwendung solcher Begriffe besonders in einem Medium wie den Tagesthemen, welche ja für Unabhängigkeit und neutrale Information stehen, eine unterschwellige Wirkung entfalten. Diese Sorglosigkeit mit der nun solche Begriffe Eingang in die Sprache der Berichterstattung gefunden haben, nervt mich.&lt;br /&gt;Ich unterstelle Herrn Schönenborn vorläufig nicht, dass er diesen Begriff in der Absicht gewählt hat unterschwellig daran mitzuwirken, den Abwärtstrend der Grünen zu befördern oder beizubehalten. Aber unabhängig davon ob es nun Absicht war oder nicht ist, ist er nicht verantwortungsvoll seiner Aufgabe nach neutraler Berichterstattung nachgekommen. Die Vorstellung des Deutschlandtrends ist keine Bühne für eine unterschwellige Botschaft und keine Bühne für Kommentierung. Wenn Herr Schönenborn Kommentieren möchte, dann soll er diese Kommentare auch deutlich als solche kennzeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun - das ist also ein Beispiel dafür, warum ich diese Kategorie ins Leben gerufen habe. Beim nächsten &amp;quot;Aufreger&amp;quot; melde ich mich wieder.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Sep 2013 06:25:17 +0000</pubDate>
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    <title>Journalismus und die Verantwortung für Sprache</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/528-Journalismus-und-die-Verantwortung-fuer-Sprache.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;Ich habe mich dazu durch gerungen eine neue Kategorie einzuführen: &lt;strong&gt;&amp;quot;Auf&#039;s Maul geschaut&amp;quot;&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Seit geraumer Zeit beschäftigt mich die Frage, wie sehr die Art und Weise in der man Dinge formuliert und welche Sprache man benutzt beeinflusst, was letzten Endes verstanden wird. Es ist mir völlig klar, dass man sich derber Sprüche, blumiger Ausdrücke, eloquenter Verschleierungen oder was auch immer bedient um den eigenen Worten einen besonderen Drive zu geben.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aber wie weit darf das eigentlich gehen? Und wie weit darf es gehen, wenn man Journalist ist?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich empfinde Presseberichterstattung in Deutschland zunehmend als manipulativ. Das ist nichts Neues, denn besonders in der Politik wird natürlich immer mit manipulativer Sprache gearbeitet. Das ist auch nicht mein Problem, auch nicht im Journalismus. Denn in der Regel kann man anhand des Absenders ganz klar erkennen, wie man dessen Sprache zu werten hat. Man kann es &amp;quot;zurückübersetzen&amp;quot;.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Das aber ist mein Problem. Zunehmend erlebe ich Berichterstattung in Deutschland, unabhängig des Mediums, als problematisch. Ich weiß auch nicht so genau wo es herkommt und beginne eigentlich gerade erst mir des Problems bewusst zu werden und darüber nachzudenken. Bisher störten mich schon häufiger eintzelne Formulierungen. Mal im Radio, dann wieder in der Tageszeitung, bei einem Online-Bericht und BÄM! - in der Tagesschau!&lt;br /&gt;Diese Gefühl, dass dort etwas nicht in Ordnung ist kam zunächst meist hinterher. In der Diskussion mit Freunden, Arbeitskollegen oder der Familie. Mir hatte der Bericht so eingeleuchtet - er passte in mein Weltbild. Ich bewehrte mich mit seinen Worten, seinen Formulierungen und zog in die Diskussion. Und stellte immer öfter fest - jemand der andere Quellen zitierte, der andere Medien konsumierte, konnte mit den gleichen Argumenten zu anderen, besseren Schlüssen kommen.&lt;br /&gt;Aber auch das ist eigentlich nicht ungewöhnlich.&lt;br /&gt;Was mich aber dennoch zunehmend beschäftigte war, dass ich zunehmend auf einzelne Wörter, einzelne Formulierungen und Phrasen aufmerksam wurde, deren einhellige Verwendung in allen Medien ich mir nicht erklären konnte. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Kurz gesagt - ich wurde immer hellhöriger und immer sensibler für die genaue Wortwahl und stellte fest, das aus meiner Sicht da etwas im Argen liegt.Ich bin mir immer noch nicht sicher was es ist - und woran ich es genau festmachen kann, aber ich erlebe einen immer weiter aufklaffenden Riss zwischen dem, was deutsche Journalisten an Anspruch formulieren und dem, was sie tatsächlich tun.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Möglicherweise hat dies eine Ursache in den schwierigen Umständen in denen sich gerade das geschriebene Wort heute befindet. Es gibt eine intensive Debatte über die Zukunft der Tageszeitungen und über den Weg, den Journalismus in den Zeiten fortschreitender Digitalisierung und Demokratisierung gehen wird. Aber auch den widrigen Umständen eines solchen Umbruches sollte es nicht geschuldet sein, das man eines der höchsten Güter des Journalismus opfert:&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Unabhängigkeit und Sorgfalt in der Information.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich trenne dies bewusst in dieser Deutlichkeit von dem, was Journalismus ebenfalls kann und leisten soll: Ordnen und kommentieren.&lt;br /&gt;Die Berechtigung dazu kann sich Journalismus insgesamt aber nur durch eines verdienen: ungeachtet irgendwelcher Interessen muss er Umstände und Tatsachen wertfrei beschreiben. Nur dann kann er sich die Reputation und das Recht erwerben, diese Umstaände und Tatsachen aus Blickwinkeln zu bewerten. Jenes Medium von dieser Seite und dieses Medium von jener Seite. Aber eines muss gewährt sein: Die Trennung von Information und Meinung.&lt;br /&gt;Das vermisse ich zusehend und werde diese Gedanken in der Kategorie !Auf&#039;s Maul geschaut&amp;quot; verfolgen und verfeinern um mir Klarheit zu schaffen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ein Experiment für mich, und für diejenigen die Lust haben es zu verfolgen. Als Vorbereitung und weil ich ansonsten außer meiner inneren Verfassung noch nicht viel zu bieten habe ein kleines Beispiel. Hier sind die Überschriften zweier Berichterstattungen aus einer Zeitung. Welche gefällt Euch besser? Was sagt Euch die jeweilige Überschrift, ohne das Ihr in die Artikel einsteigt? Welche Bilder und welche Emotionen habt Ihr? Und: solltet Ihr welche haben, wenn es um &amp;quot;Berichterstattung&amp;quot; geht? Lasst es auf Euch wirken und überprüft Eure Erwartungen anschließend anhand der Artikel. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;h2 class=&quot;article-title&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Frage nach Schwangerschaft: Entlassene Kosmetikerin erhält 10.800 Euro&quot; href=&quot;http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/diskriminierung-moegliche-schwangerschaft-ist-kein-kuendigungsgrund-a-920385.html&quot;&gt;&lt;span class=&quot;headline-intro&quot;&gt;Frage nach Schwangerschaft&lt;/span&gt;: &lt;span class=&quot;headline&quot;&gt;Entlassene Kosmetikerin erhält 10.800 Euro&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;h2 class=&quot;article-title&quot;&gt; &lt;a title=&quot;Miese Umfragen: Absturz der grünen Überflieger&amp;#160;&quot; href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/trittin-und-goering-eckardt-gruene-stuerzen-in-umfragen-ab-a-920609.html&quot;&gt;&lt;span class=&quot;headline-intro&quot;&gt;Miese Umfragen:&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;headline&quot;&gt;Absturz der grünen Überflieger&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;h2 class=&quot;article-title&quot;&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;/h2&gt; 
&lt;h2 class=&quot;article-title&quot;&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;/h2&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Sep 2013 18:32:11 +0000</pubDate>
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    <title>Für mehr Sorgfalt in den Nachrichten</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/463-Fuer-mehr-Sorgfalt-in-den-Nachrichten.html</link>
            <category>Auf's Maul geschaut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
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    &lt;p&gt;Heute auf dem Heimweg. Es laufen Nachrichten in SWR3. Im Südwesten aber wahrscheinlich auch darüber hinaus ist das Unwetter vom Wochenende ein Thema. Besonders betroffen ist die Gemeinde Veldenz. Wer sich ein Bild von der Verwüstung durch die golfballgroßen Hagelkörner machen möchte wird im Internet schnell fündig. Alleine in Veldenz sind wohl 300 Dächer völlig zerstört. Aus der Berichterstattung weiß ich aber auch, das ganze Häuserfasssaden ruiniert sind und auch jede Menge Autoscheiben zerschlagen wurden. Keine Ahnung was sonst noch alles zu Bruch ging. Ein Glück, das bei solcher Gewalt wohl keine Menschen zu Schaden kamen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aufhänger der Nachricht in SWR3 war nun die Meldung, das die Landesregierung keine Hilfen für die entstandenen Schäden beitragen kann. Die Begründung der Landesregierung: Da es sich um versicherbare Schäden handele, sehe sich die Landesregierung außer Stande hier zu helfen. &lt;br /&gt;Natürlich wurde in der Nachrichtensendung auch über die Schäden und die Höhe der Schäden berichtet. Sinngemäß sagte man: &amp;quot;In Veldenz sind alleine 300 Dächer zerstört. Der Schaden beläuft sich auf 30.000.000 Euro.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Das allerdings nur aus dem Gedächtnis heraus. Was mich nun aber an dieser Meldung stört ist folgendes. Hier werden Fakten, die soweit ich das beurteilen kann auch zutreffen, aneinandergereiht. Die Sorgfalt die ich nun vermisse: Bei flüchtigem Hinhören denkt man nur &amp;quot;Wow, eine Menge Dächer. Und eine Menge Geld.&amp;quot; Allerdings hatte ich gleich so ein Gefühl von, &amp;quot;hier stimmt doch was nicht&amp;quot;. Was auch so ist. Denn lässt man sich die Meldung so nachlässig durch die Ohren gehen wie sie gesendet wurde, so bedeutet das einen Schaden von 100.000 Euro pro Dach. Kein Wunder das die Landesregierung nicht helfen will, wenn die Veldenzer sich so große Dächer leisten können!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Das ist natürlich Quatsch, denn die Schadenshöhe bezieht sich wohl auf alle Schäden die entstanden sind. Dächer, Scheiben, Fassaden und was sonst noch zerstört wurde. Und möglicherweise geht es bei der Schadenshöhe auch nicht nur um Veldenz, sondern um die betroffenen Ortschaften. Aber das weiß man eben nicht. Weil es in den Nachrichten nämlich nicht gesagt wurde.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und was schließe ich daraus: Diesen gedanklichen Wirrwar hätte man gut und einfach mit einer präzisen Nachrichtenmeldung vermeiden können. Stattdessen ist es etwas schludriger und die schönen großen Zahlen entfalten Ihre Wirkung ganz von Allein. Nicht gerade das Niveau der Zeitung mit den vier Buchstaben, aber doch hat man den Effekt vor die Genauigkeit gehen lassen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Mir fallen häufiger solche kleinen Schludrigkeiten auf. Vielleicht mache ich mir in Zukunft öfter einmal die Mühe, sie hier aufzuschreiben. Nützen wird es nichts, kann aber hinterher keiner behaupten &amp;quot;Das hat doch keiner bemerkt!&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 29 Aug 2011 17:54:03 +0000</pubDate>
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