<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>blogoli - Merkzettel</title>
    <link>https://www.blogoli.de/</link>
    <description>Rein Privat!</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.6.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Sun, 04 Feb 2024 09:14:57 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>https://www.blogoli.de/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
    <title>RSS: blogoli - Merkzettel - Rein Privat!</title>
    <link>https://www.blogoli.de/</link>
    <width>100</width>
    <height>21</height>
</image>

<item>
    <title>Demos gegen rechts</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/915-Demos-gegen-rechts.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/915-Demos-gegen-rechts.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=915</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=915</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Die derzeitigen Demos gegen rechts werden hier und da kritisiert, weil dieses &amp;quot;pauschal&amp;#160;gegen rechts&amp;quot; misverstanden werden k&amp;ouml;nnte als Demonstrationen gegen alles, was nicht &amp;quot;links&amp;quot; oder &amp;quot;gr&amp;uuml;n&amp;quot; sei.&lt;br /&gt;
Dem m&amp;ouml;chte ich ganz deutlich widersprechen. Die derzeitige Demos gegen rechts richten sich ganz ausdr&amp;uuml;cklich nur gegen Demokratiefeinde, gegen Faschisten, gegen rechtsextremisten, gegen v&amp;ouml;lkische Nationalisten und gegen einen Jeden und eine Jede, die sich letzte Endes gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung positionieren und dar&amp;uuml;ber hinaus meist auch ein menschenfeindliches Weltbild auf sich vereinen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Demonstrationen sind zwar vom Titel her &amp;quot;gegen rechts&amp;quot; - zueist jedenfalls.&lt;br /&gt;
Aber es sind ausdr&amp;uuml;cklich Demonstrationen F&amp;Uuml;R Demokratie, f&amp;uuml;r ein Miteinander, f&amp;uuml;r Menschlichkeit, f&amp;uuml;r einen respektvollen Umgang miteinander. Es sind Demonstrationen mit einem positivem Gemeinschaftsbild und sie richten sich - wie bereits gesagt - gegen Spalter, Hetzer und L&amp;uuml;gner.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In diesem Sinne w&amp;uuml;nsche ich mir mehr und immer mehr Menschen auf diesen Demonstrationen und Kundgebungen, w&amp;uuml;nsche mir aber auch stets eine gute Hand bei der Auswahl der Rednerinnen und Redner, damit stets das Einende und das Miteinander im Fokus tehen m&amp;ouml;gen und niemand sich aus diesem Kreis ausgeschlossen f&amp;uuml;hlen muss au&amp;szlig;er jenen, die sich schon lange au&amp;szlig;erhalb des Kreises positioniert haben.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Feb 2024 09:05:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/915-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Mein persönlicher Jahresrückblick auf 2023 - Die Wahrheit liegt in der Mitte</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/914-Mein-persoenlicher-Jahresrueckblick-auf-2023-Die-Wahrheit-liegt-in-der-Mitte.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/914-Mein-persoenlicher-Jahresrueckblick-auf-2023-Die-Wahrheit-liegt-in-der-Mitte.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=914</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=914</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Mir f&amp;auml;llt es schwer auf das vergangene Jahr zur&amp;uuml;ckzuschauen. Nicht, dass dort nichts Wichtiges passiert w&amp;auml;re, nicht, dass ich nicht w&amp;uuml;sste wor&amp;uuml;ber ich schreiben m&amp;ouml;chte. Es ist eher so, dass ich nicht wei&amp;szlig;, wo ich anfangen soll.&lt;br /&gt;
Das Jahr 2023 war &amp;bdquo;ausreichend&amp;ldquo; ereignisreich. Sowohl im Privaten wie auch im gesellschaftlichem und politischem Bereich. Auch in Hinsicht auf das Weltgeschehen k&amp;ouml;nnte man mehrere B&amp;auml;nde &amp;uuml;ber das Jahr 2023 verfassen. Und dennoch ist es ein Jahr, dass f&amp;uuml;r mich nur schwer zu fassen ist. Es war einfach viel zu schnell vorbei. Wie zunehmend alle Jahre f&amp;uuml;r mich zu schnell werden und ich zunehmend das Gef&amp;uuml;hl habe, mit diesem Tempo nicht mehr Schritt zu halten.&lt;br /&gt;
Ich f&amp;uuml;hle mich &amp;uuml;berfordert, &amp;uuml;berrollt, werde immer wieder &amp;uuml;berrascht, renne den Ereignissen und auch meinen Aufgaben hinterher und habe immer das Gef&amp;uuml;hl, nicht genug, nicht schnell genug zu sein. Diese Zeiten, in denen wir leben, machen mich nerv&amp;ouml;s und lassen mir nicht die Zeit die ich br&amp;auml;uchte, um mich zu fassen, um meine Gedanken zu ordnen oder gar mir Strategien auszudenken, wie ich &amp;bdquo;mit diesen Zeiten&amp;ldquo; umgehen soll. Ich werde wohl alt, denn dieses Gef&amp;uuml;hl kannte ich in dieser Form bisher nicht.&lt;br /&gt;
Immer h&amp;auml;ufiger muss ich mir gedankliche Auszeiten nehmen. Muss ich Nachrichten und Ereignisse ausblenden, da ich die vorherige Meldung, dass vorherige Ereignis noch nicht richtig erfasst habe. Es ist ein wenig so wie damals, als ich begann ein schlechter Mathematiksch&amp;uuml;ler zu sein. Ich hatte irgendwann den Anschluss verpasst und mir fehlte f&amp;uuml;r jede neue Aufgabe immer gerade die vorherige Erkenntnis, die Grundlage auf der ich die neue Aufgabe h&amp;auml;tte l&amp;ouml;sen k&amp;ouml;nnen. Also versuchte ich nachzuarbeiten und befand mich bald in einer Dauerschleife des &amp;bdquo;hinterherrennens&amp;ldquo;. Stets war ich einen Schritt hintendran und konnte im Unterricht den neuen Dingen nicht folgen, weil ich noch mit den alten Aufgaben besch&amp;auml;ftigt war. Mir war das damals nicht bewusst, sonst h&amp;auml;tte ich den Mangel akzeptiert und mich dennoch ganz auf das Neue konzentrieren k&amp;ouml;nnen und gemeinsam MIT dem Neuen das Alte aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
Heute bin ich diesbez&amp;uuml;glich sowohl etwas schlauer als damals, aber insgesamt auch etwas gelassener. Gerade in Hinsicht auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen wei&amp;szlig; ich sehr genau, dass die Welt sich v&amp;ouml;llig unbeeindruckt weiterdreht, ob ich Anteil daran nehme oder nicht. Mein eigenes Dasein ist per se erst einmal zu klein um etwas zu ver&amp;auml;ndern in diesen Turbulenzen einer immer schnelleren und immer komplexeren Welt. Es ist nicht wichtig f&amp;uuml;r diese Welt, ob ich teilnehme, mich engagiere, up-to-date bin oder stets zu allem eine &amp;bdquo;richtige&amp;ldquo; und feste Meinung habe. F&amp;uuml;r mich ist das eine Erfahrung &amp;uuml;ber die Zeit, aber insbesondere eine Erfahrung des Jahres 2023: im ersten Schritt &amp;auml;ndert sich gar nichts dadurch, ob ich etwas zur Kenntnis nehme, mir schnell eine Meinung bilde oder diese Meinung gar &amp;auml;u&amp;szlig;ere und dadurch versuche, mich in einen Diskurs einzubringen. In 2023 habe ich gelernt, mehr Beobachter zu sein, Dinge und Ereignisse auf mich wirken zu lassen und mir mehr Zeit zu nehmen mich zu &amp;auml;u&amp;szlig;ern. Oder es gar zu lassen.&lt;br /&gt;
Denn auch das ist eine bereits vorhandene Erkenntnis, die sich aber in 2023 in einer neuen Art und Weise gezeigt hat: Meinungen sind zu schnell gefasst. Es ist immer h&amp;auml;ufiger so, dass mit unzureichender Faktenbasis (und oft aus unlauteren Motiven) Urteile gef&amp;auml;llt werden. Meinungen entstehen heute ohne den n&amp;ouml;tigen Meinungsbildungsprozess, sondern bereits einfach aufgrund von Behauptungen (oder gar bewussten L&amp;uuml;gen). Das beste Beispiel daf&amp;uuml;r sind die Beobachtungen die man machen konnte rund um das Thema &amp;bdquo;Heizungsgesetz&amp;ldquo;. Wer diese Diskussion ehrlich und unvoreingenommen noch einmal Revue passieren l&amp;auml;sst, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Dieses Thema war ein Paradebeispiel daf&amp;uuml;r, wie man mit schlichten (unwahren und ungepr&amp;uuml;ften) Behauptungen Emotionen und Stimmungen erzeugen kann, die einer Gesellschaft, einem politischem System gro&amp;szlig;en Schaden zuf&amp;uuml;gen. Ich bin immer noch ersch&amp;uuml;ttert dar&amp;uuml;ber und die Frage, &amp;uuml;ber die ich noch kein endg&amp;uuml;ltiges Urteil gef&amp;auml;llt habe (f&amp;uuml;r mich) ist die, ob die Hauptakteure dieser sehr unwahren Diskussion (oder eher Polemik), wider oder trotz besseren Wissens den Schaden an unserem politischen Diskurs billigend in Kauf genommen haben, um ebenso billigen poltischen Erfolg statt mit eigenen Inhalten durch Polemik (oder gar Hass) zu erzielen. Wie gesagt - ich bin ersch&amp;uuml;ttert.&lt;br /&gt;
Denn was ist hier passiert? Was war denn das eigentliche Ergebnis der &amp;bdquo;Diskussion&amp;ldquo;? Meine Beobachtung ist die: ein wichtiges Thema (Klimaschutz in seiner &amp;bdquo;Dringlichkeit&amp;ldquo;) wurde unter falschen Behauptungen sabotiert. Weil es immer noch Menschen gibt die glauben, es w&amp;uuml;rde sich &amp;bdquo;etwas&amp;ldquo; ver&amp;auml;ndern, ohne das Wir und und unser Verhalten ver&amp;auml;ndern. F&amp;uuml;r diese abwehren Haltung habe ich sogar ein wenig Verst&amp;auml;ndnis, denn das Thema &amp;bdquo;Heizung&amp;ldquo;, oder generell das Thema Energie sind ja bei weitem nicht die einzigen Themen, die dringend nach Ver&amp;auml;nderung rufen. Das sind schon harte Bretter, die gebohrt werden wollen und nicht nur zwei oder drei harte Bretter, sondern ein ganzes S&amp;auml;gewerk voll davon. Das beeindruckt, verunsichert und man weiss dann wirklich nicht welches dicke Brett man da zuerst bohren soll. Noch einmal - ich habe Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r diese &amp;Uuml;berforderung, f&amp;uuml;r diese Hilflosigkeit die das in uns ausl&amp;ouml;sen kann und sogar auch f&amp;uuml;r die L&amp;auml;hmungen, die eine solche &amp;Uuml;berforderung bei jedem Einzelnem ausl&amp;ouml;sen kann. Und genau hier erwarte ich &amp;bdquo;F&amp;uuml;hrung&amp;ldquo;. Irgend m&amp;uuml;ssen wir anfangen uns zu ver&amp;auml;ndern und irgendwer muss das in die Hand nehmen und loslegen. Das d&amp;uuml;rfen und sollten wir nicht sabotieren und die, die dann diese notwendigen Ver&amp;auml;nderungen sabotieren, die uns wieder in die Agonie zur&amp;uuml;ckwerfen - die sollten wir anprangern. Jene sind es, die nichts tun um die Probleme zu l&amp;ouml;sen, sondern durch den erzwungenen Stillstand unsere Probleme immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werden lassen. Dar&amp;uuml;ber m&amp;uuml;ssen wir nachdenken, reden und davon m&amp;uuml;ssen wir uns l&amp;ouml;sen. Die Ver&amp;auml;nderung generell, die Herausforderung dass wir uns und unser Verhalten &amp;auml;ndern m&amp;uuml;ssen - es wird nicht weggehen. Jedes Z&amp;ouml;gern und Verz&amp;ouml;gern wird unweigerlich dazu f&amp;uuml;hren, dass die kommenden Schritte immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er und auch immer &amp;bdquo;brutaler&amp;ldquo; werden. Es gibt kein &amp;bdquo;weiter so&amp;ldquo; und es gibt auch kein &amp;bdquo;lass das mal probieren, abwarten und dann sehen wir mal weiter&amp;ldquo;. Das sind bereits gescheiterte Konzepte. Und nicht nur sind es gescheiterte Konzepte - diese Argumentation ist es, die uns in vielen Lebensbereichen &amp;uuml;berhaupt erst in eine Situation gebracht haben, in der Handeln und Ma&amp;szlig;nahmen nun tats&amp;auml;chlich einmal &amp;bdquo;alternativlos&amp;ldquo; werden.&lt;br /&gt;
Wie aber konnte es kommen, dass dieses &amp;bdquo;Heizungsthema&amp;ldquo; unsere Gesellschaft regelrecht spalten konnte? Wie konnte es kommen, dass dar&amp;uuml;ber Personen in einer Art und Weise diskreditiert wurden die wirklich nicht gerechtfertigt war? Wie konnte es dazu kommen, dass gro&amp;szlig;e Teile unserer Bev&amp;ouml;lkerung unsere &amp;bdquo;gesamte Regierung&amp;ldquo; dar&amp;uuml;ber als &amp;bdquo;die schlechteste Regierung die wir jemals hatten&amp;ldquo; abklassifizierten? Dar&amp;uuml;ber k&amp;ouml;nnen sich kluge K&amp;ouml;pfe vermutlich wochenlang die K&amp;ouml;pfe hei&amp;szlig;reden und es gibt tats&amp;auml;chlich seitens der Akteure viele Fehler und M&amp;auml;ngel die man feststellen kann. &amp;bdquo;Schlechte Kommunikation&amp;ldquo; ist hier das offensichtliche Versagen, &amp;bdquo;&amp;uuml;berhastet und eilig&amp;ldquo; k&amp;ouml;nnten weitere Erkl&amp;auml;rungen sein. Aber auch die Rolle der Medien darf hier nicht &amp;uuml;bersehen werden. F&amp;uuml;r schnelle Klicks und &amp;bdquo;laute Wahrheiten&amp;ldquo; wurde hier die Diskursf&amp;auml;higkeit und das Aushalteverm&amp;ouml;gen, die Ausgewogenheit und die Nachdenklichkeit zu Grabe getragen. Und das ist ein zun&amp;auml;chst unheilbarer Schaden, der uns noch eine lange Zeit besch&amp;auml;ftigen wird. Die F&amp;auml;higkeit als Gesellschaft unvoreingenommen zun&amp;auml;chst beiden Seiten zu lauschen, Fakten und Argumente anzuh&amp;ouml;ren und sich am Ende ein ausgewogenes Urteil und ein ausgewogenes Bild machen zu k&amp;ouml;nnen wurden in einer Art und Weise besch&amp;auml;digt, die ich zumindest f&amp;uuml;r eine Weile lang f&amp;uuml;r nahezu unheilbar halte. &amp;bdquo;Die Wahrheit liegt in der Mitte&amp;ldquo; - dies wurde uns genommen und wird sehr schwer wieder zu etablieren sein.&lt;br /&gt;
Wenn wir &amp;uuml;ber andere Ereignisse dieses Jahres nachdenken, dann werden wir auch dort immer mehr einen R&amp;uuml;ckfall in ein &amp;bdquo;schwarz-weiss- Denken&amp;ldquo; verzeichnen m&amp;uuml;ssen. Immer mehr geraten wir in Stimmungen, in denen Meinungen, Ideen, Konzepte als diametral gegen&amp;uuml;berstehend beschrieben werden und wir &amp;uuml;bersehen zunehmend die Schnittstellen, an denen man scheinbar unterschiedliche Konzepte miteinander verkn&amp;uuml;pfen kann. Eine &amp;bdquo;ich habe recht und Du hast unrecht&amp;ldquo;-Stimmung ist das neue normal. Das &amp;bdquo;lass uns nach gemeinsamen L&amp;ouml;sungen suchen&amp;ldquo; nur noch ein Feigenblatt, ein Lippenbekenntnis, keinesfalls eine verbindende Philosophie mehr.&lt;br /&gt;
Und das ist f&amp;uuml;r mich das Ergebnis des Jahres 2023. Wir haben Gr&amp;auml;ben ausgehoben statt Br&amp;uuml;cken zu bauen. In einer immer komplexer werdenden und von Krisen gesch&amp;uuml;ttelten Welt wollen wir zunehmend einfache L&amp;ouml;sungen. Wir sind ungeduldig geworden (andere sagen&amp;ldquo;m&amp;uuml;de&amp;ldquo;) und Viele sehnen sich nach einem &amp;bdquo;Basta&amp;ldquo;. Allein - es wird nicht besser werden dadurch - im Gegenteil. Wir sind gerade dabei, Geister heraufzubeschw&amp;ouml;ren, die wir so schnell nicht wieder loswerden k&amp;ouml;nnten. Und das im Land des &amp;bdquo;Zauberlehrlings&amp;ldquo;. Das ist irgendwie schon ein Treppenwitz der Geschichte.&lt;br /&gt;
Das klingt jetzt alles eher fatalistisch. Es klingt so, als h&amp;auml;tte ich das Unver&amp;auml;nderliche akzeptiert oder gar aufgegeben. So m&amp;ouml;chte ich es aber nicht verstanden wissen. F&amp;uuml;r mich ist dieses Nachdenken &amp;uuml;ber 2023 heilsam. Es vers&amp;ouml;hnt mich mit diesem Jahr, denn ich habe f&amp;uuml;r mich neue Erkenntnisse gewonnen. Ich habe etwas gelernt. Und dieses Gelernte wird mich bef&amp;auml;higen Dinge und Entwicklungen anders zu sehen. Ich kann sie anders einordnen und sie sind dann weniger belastend f&amp;uuml;r mich. Dadurch &amp;auml;ndert sich nichts - das ist vielleicht das wirklich Negative daran. Aber es macht mich nicht krank, ich kann ruhiger sein, ich kann mir die Zeit nehmen &amp;uuml;ber Dinge nachzudenken und mir langsamer meine Meinungen zu bilden. Es kommt nicht darauf an jederzeit und sofort Dinge zu verstehen, einzuordnen oder gar ad hoc Meinungen (oder gar L&amp;ouml;sungen) zu haben. Trotzdem aller Eile, trotz so vieler Dringlichkeiten kann ci pers&amp;ouml;nlich mit Zeit nehmen. Die Welt dreht sich nicht um mich, das Geschenk da drau&amp;szlig;en h&amp;auml;ngt nicht von mir ab. Diese Erkenntnis sorgt daf&amp;uuml;r das es mir besser geht. Und wenn es mit besser geht - dann geht es auch der Welt da drau&amp;szlig;en besser. Deswegen sollten wir alle das machen.&lt;br /&gt;
Wir sollten unsere Meinungen langsamer bilden. Wir sollten allen Seiten offen zuh&amp;ouml;ren. Wir sollten Fakten den Vorzug vor Meinungen geben. Wir sollten uns etwas mehr Zweit nehmen, damit wir letzen Endes schneller darin vorankommen, die wirklich dr&amp;auml;ngenden Probleme zu l&amp;ouml;sen. Und wir sollten unsere eingeschr&amp;auml;nkten eigenen F&amp;auml;higkeiten (intellektuell und physisch) zur Kenntnis nehmen und wieder h&amp;auml;ufiger zu der Erkenntnis gelangen: Die Wahrheit liegt in der Mitte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Jan 2024 18:19:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/914-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>In diesen Zeiten</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/910-In-diesen-Zeiten.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/910-In-diesen-Zeiten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=910</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=910</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;In diesen Zeiten zeigt sich, wo unsere Gesellschaft steht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es scheint auf den ersten Blick nicht viel Hoffnung zu geben. Die Stimmung ist mies, Populisten und rechtes Gedankengut dominieren den Diskurs, Antisemitismus ist (fast) wieder hoff&amp;auml;hig und das schlimmst Wort von allen wird zu jedem und allem ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert - das &amp;quot;ABER&amp;quot;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist wenig Eindeutigkeit in der Welt und das, obwohl es Eindeutigkeit gibt: die Menschenrechte, die Gleichheit der Geschlechter und der Religionen, die W&amp;uuml;rde des Menschen und was auch immer wir uns als Ausdruck des Zivilisatorischen ans Revers geheftet haben.&lt;br /&gt;
Alleine - es ist nichts wert. Die vermeintlichen Gewissheiten werden zu Worth&amp;uuml;lsen und zur politischen Diskussionsmasse.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und das ist schlimm! Denn ohne unver&amp;uuml;ckbare &amp;Uuml;bereink&amp;uuml;nfte, ohne unzweifelhafte Wahrheiten und Prinzipien, ohne diese sogenannten &amp;quot;roten Linien&amp;quot; ist Alles Nichts. Wenn wir, egal zu welchem Thema, das &amp;quot;ABER&amp;quot; unter dem Deckmantel einer vermeintlich differenzierten Diskussion zulassen, dann gibt es keine Leitlinien mehr, Dann ist ALLES Verhandlungsmasse, dann ist ALLES nur Konjunktiv, Zweites Futur bei Sonnenaufgang.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Inneres schreit STOPP! Wir d&amp;uuml;rfen nicht prechten, wir d&amp;uuml;rfen nicht stegnern und schon gar nicht d&amp;uuml;rfen wir merzen oder #noAfDen. Standhaft m&amp;uuml;ssen wir sein und den Kern erhalten dessen, was die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te und &amp;uuml;bergreifendste &amp;Uuml;bereinkunft aller Zeiten war: Jedes Menschenleben ist gleich an Rechten.&lt;br /&gt;
Wir sind gleich - ohne wenn und ohne ABER.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wen wir das vergessen, wenn wir das verlieren - dann verlieren Alle.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir m&amp;uuml;ssen standhaft bleiben in den unverr&amp;uuml;ckbaren &amp;Uuml;bereink&amp;uuml;nften der Menschenrechte, des V&amp;ouml;lkerrechtes und der religionslosen Wahrheiten unseres Zusammenlebens. Das ist die Aufgabe in einer Welt, die in immer h&amp;ouml;herem Tempo von immer mehr Aufgaben &amp;uuml;berfordert werden kann, wenn wir uns nicht auf den Kern besinnen.&lt;br /&gt;
Dieser Kern ist - ein Leben gegen die Natur ist nicht m&amp;ouml;glich. Ein Leben gegen die Menschenrechte ist nicht m&amp;ouml;glich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Leben ohne ein Miteinander im Unterschied ist nicht m&amp;ouml;glich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Oct 2023 15:20:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/910-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Wer im Glashaus sitzt</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/908-Wer-im-Glashaus-sitzt.html</link>
            <category>Genervt!</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/908-Wer-im-Glashaus-sitzt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=908</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=908</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Derzeit ist es nicht zu &amp;uuml;bersehen, wie sich unsere Gesellschaft ver&amp;auml;ndert. Die Menschen werden stetig unzufriedener, der Ton wird rauer und die Probleme werden einfach nicht weniger.&lt;br /&gt;
Die derzeitige Ampelregierung scheint getrieben, trifft an der eon oder anderen Stelle &amp;uuml;berhastete Entscheidungen, die Opposition innerhalb und au&amp;szlig;erhalb der Regierung kommentiert destruktiv und irgendwie ist keine Besserung in Sicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mir helfen manchmal Bilder um Dinge besser zu verstehen oder um Ideen zu entwickeln. In Bezug auf die derzeitige politische Lage und in Bezug auf die Stimmung, aber auch in Bezug auf das erstarken rechtsextremistischer und v&amp;ouml;lkisch nationaler Tnedenzen f&amp;auml;llt mit folgendes Bild ein um mich der Frage zu n&amp;auml;hern, was k&amp;ouml;nnen wir tun.&lt;br /&gt;
Und dann f&amp;auml;llt mir das Bild eines Glashauses, eines Gew&amp;auml;chshauses ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Gew&amp;auml;chshaus ist ein gesch&amp;uuml;tzter Garten. In ihm wachsen die zarten Pflanzen deer Demokratie, die stets gew&amp;auml;ssert, gehegt und gepflegt werden wollen. Manchmal entwickeln sich die kleinen Pflanzen nicht und ben&amp;ouml;tigen etwas mehr Pflege, vielleicht auch mal etwas D&amp;uuml;nger. Das Gew&amp;auml;chshaus wird von G&amp;auml;rtnern bestellt und manchmal wechseln wir die G&amp;auml;rtner aus, wenn wir denken, dass jemand anderes sich besser um die Pflanzen k&amp;uuml;mmern kann, damit die Pflanzen besser wachsen.&lt;br /&gt;
Und dann gibt es schon mal unterschiedliche Meinungen, ob man D&amp;uuml;ngen soll oder Bew&amp;auml;ssern. Wir fragen nach den Vorteilen von k&amp;uuml;nstlichem oder organischem D&amp;uuml;nger und ob wir mehr l&amp;uuml;ften m&amp;uuml;ssen oder doch eben eher eine abgeschlossene Atmosph&amp;auml;re brauchen. Die G&amp;auml;rtner g&amp;auml;rtnern und draussen stehen alle und schauen zu, diskutieren wie beim Fu&amp;szlig;nball die 80 Millionen Bundestrainer und mitunter gibt es auch schon mal lauten Streit, was die Pflanzen brauchen, damit sie mehr und bessere Fr&amp;uuml;chte tragen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann stehen die G&amp;auml;rtner unter Druck und werfen den vorherigen G&amp;auml;rtnern vor, die Pflanzen seien deswegen so mager, weil die alten G&amp;auml;rtner es verbockt haben, jetzt m&amp;uuml;sse man erst die Pflanzen retten und st&amp;auml;rken und k&amp;ouml;nne noch nicht von den Fr&amp;uuml;chten sprechen.&amp;#160;&lt;br /&gt;
Dabei geht es hoch her und wir wissen, es w&amp;auml;re keine gute Idee von den G&amp;auml;&amp;auml;rtnern, jetzt mit Steinen zu werfen und das Glashaus zu besch&amp;auml;digen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit - so gut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber was wir gerne &amp;uuml;bersehen - auch die Menschen vor dem Gew&amp;auml;chshaus sollten nicht mit Steinen werfen. Das w&amp;auml;re halt eine genau so schlechte Idee.&lt;br /&gt;
Und wenn wir das jetzt auf die Politik &amp;uuml;bertragen, dann w&amp;auml;re es doch eine gute Idee, wenn die G&amp;auml;rtner sich von Innen um das Gew&amp;auml;chshaus k&amp;uuml;mmern und ganz besonders auch die Scheiben sauber halten. Und wenn die anderen, die Opposition dabei die Scheiben von au&amp;szlig;en sauber halten. Ein fenster sollte offen sein, damit man sich austauschen kann und vielleicht k&amp;ouml;nnen die von au&amp;szlig;en ja was hereinreichen. Frisches Wasser? Neuen D&amp;uuml;nger?&amp;#160;&lt;br /&gt;
W&amp;auml;re es nicht eine gemeinsame Aufgabe sich zu k&amp;uuml;mmern?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und insbesondere sollte dabei eines klar sein und Einigkeit schaffen!&lt;br /&gt;
Wir m&amp;uuml;ssen das Glashaus sauber halten und sowohl das Glashaus als auch die Pflanzen hegen und pflegen. Und dann gibt es da die blauen G&amp;auml;rtner die ganz klar sagen - ihr m&amp;uuml;sst das Glashaus von innen und au&amp;szlig;en mit brauner Schei&amp;szlig;e beschmieren und das Glashaus mit stinkender G&amp;uuml;lle fluten.&lt;br /&gt;
Die m&amp;uuml;ssen wir gemeinsam vom Hof jagen, weil sie sondt die Pflanzen erstciken, das Glashaus zerst&amp;ouml;ren und damit jegliche Grundlage dessen, was uns ern&amp;auml;hrt und zusammenh&amp;auml;lt. Eine Idee, wie wir das Glashaus durch etwas anderes ersetzen k&amp;ouml;nnen, haben die blauen G&amp;auml;rtne &amp;uuml;brigens nicht. Die haben nur R&amp;uuml;cks&amp;auml;cke und Schubkarren voller Schei&amp;szlig;e und wissen nicht wohin damit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist Alles. Das ist das Bild das mir gerade vor Augen schwebt.&lt;br /&gt;
Was sich daraus ergibt, erkl&amp;auml;rt sich eigentlich von selbst. N&amp;auml;mlich mehr Miteinander statt Gegeneinander und Augen auf bei den blauen G&amp;auml;rtnern!&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Jul 2023 06:52:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/908-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Walter Lübcke - Sein Tod sollte Mahnug sein</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/907-Walter-Luebcke-Sein-Tod-sollte-Mahnug-sein.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/907-Walter-Luebcke-Sein-Tod-sollte-Mahnug-sein.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=907</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=907</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;Heute j&amp;auml;hrt sich der Mord an Walter L&amp;uuml;bcke zum vierten Mal.&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;Und wenn ich mir den Tonfall der heutigen politischen Debatten vor Augen f&amp;uuml;hre und insbesondere beobachte, wie immer mehr pers&amp;ouml;nliche Wut sich in pers&amp;ouml;nlichen Hass auf einzelne Politiker verwandelt muss ich anmerken, dass wir aus den damaligen Geschehnissen nichts gelernt haben. &lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;Hier muss ich explizit einen Vorwurf formulieren an Akteure aus CSU, CDU und auch der FDP, die mit immer neuen, ver&amp;auml;chtlichen Wortkreationen die derzeitige Unzufriedenheit in der Bev&amp;ouml;lkerung f&amp;uuml;r billige politische Erfolge zu instrumentalisieren versuchen und dabei v&amp;ouml;llig &amp;uuml;bersehen, dass dieses Verhalten anstachelt und anfeuert. &lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;(Die AfD z&amp;auml;hle ich hier deswegen nicht auf, weil es in Hinsicht auf diese Partei ohnhin klar ist wo sie steht und welches perfide Spiel sie spielt.(&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;Was man da aber anstachelt und anfeuert, will man nicht sehen, sich nicht &amp;quot;in die Schuhe schieben lassen&amp;quot;. Doch in den sozialen Medien ist es allgegenw&amp;auml;rtig, wie die Stimmung sich verschlechtert, wie immer mehr einzelne Personen (Politiker) mit ver&amp;auml;chtlichen und h&amp;auml;sslichen Parolen belegt werden, eine sachliche und ruhige Auseinandersetzung, ein Diskurs gar nicht mehr stattfindet. &lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;Gerade heute sollten wir noch mal dar&amp;uuml;ber nachdenken und uns an den gewaltsamen Tot, an den Mord an Walter L&amp;uuml;bcke erinnern und daran, was Hasskampagnen und falsche Worte anrichten k&amp;ouml;nnen.&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;Folgendes Zitat des Sohnes von Walter L&amp;uuml;bcke sollte uns eine Mahnung sein:&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;&amp;quot;Je angespannter die wirtschaftliche Situation wird, umso mehr wird die Bedrohung von Politikern und Politikerinnen wachsen. Dann ger&amp;auml;t die Demokratie wieder in Gefahr.&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;br style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot; /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100118834/mord-an-walter-luebcke-tod-meines-vaters-haette-verhindert-werden-koennen-.html&quot; style=&quot;background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 14.6667px; margin: 0px 0px 0.000133333px;&quot;&gt;https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100118834/mord-an-walter-luebcke-tod-meines-vaters-haette-verhindert-werden-koennen-.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 08:58:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/907-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Tempo rausnehmen - Nachdenken - Besser machen</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/905-Tempo-rausnehmen-Nachdenken-Besser-machen.html</link>
            <category>Genervt!</category>
            <category>Gesellschaft</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/905-Tempo-rausnehmen-Nachdenken-Besser-machen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=905</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=905</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Die Rahmenbedingungen f&amp;uuml;r politische Entscheidungen werden immer enger, bzw. wird das Tempo, in dem politische Entscheidungen grundlegender Natur getroffen werden immer schneller.&lt;br /&gt;
Daraus resultieren zunehmend Ma&amp;szlig;nahmen und Entscheidungen, die fehlerhaft oder unsinnig sind, die keine Mehrheit hinter sich versammeln k&amp;ouml;nnen oder die zumindest diskussionsw&amp;uuml;rdig sind, weil das Ausma&amp;szlig; der Betroffenen im Grunde vorher nicht gesehen wird.&lt;br /&gt;
Jetzt gerade die erneute Diskussion um das Verbot von fossilen Heizungen.&lt;br /&gt;
Schlecht kommuniziert, aber eben auch schlecht durchdacht weckt es vieleorts die Bef&amp;uuml;rchtung einer totalen &amp;Uuml;berforderung der Eigenheim- und Immobilienbesitzer. Hier z&amp;auml;hle ich mich ausdr&amp;uuml;cklich dazu.&lt;br /&gt;
Verbote, notwendige Ver&amp;auml;nderungen, neue Regeln - das braucht alles Erkl&amp;auml;rungen. Es m&amp;uuml;ssen aber auch L&amp;ouml;sungen sein, die machbar sind. Die finanzierbar sind, die niemanden au&amp;szlig;en vor - oder im Zweifelsfall im Kalten sitzen lassen.&lt;br /&gt;
Und hier w&amp;uuml;rde ich mir weniger Tempo w&amp;uuml;nschen. Ja - der Klimawandel dr&amp;auml;ngt! Es braucht Ver&amp;auml;nderungen. Es braucht den Abschied von fosssilen Brennstoffen.&lt;br /&gt;
Aber wer nicht bereit ist ein Tempolimit einzuf&amp;uuml;hren, mir aber gleichzeitig mit &amp;quot;kalter Enteignung&amp;quot; droht, weil ich in meinem Alter den Umbau meines Hauses nicht mehr finanzieren kann, der riskiert eben den notwendigen Konsens f&amp;uuml;r Ver&amp;auml;nderungen insgesamt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also - vorher mehr denken. Vielf&amp;auml;ltigere L&amp;ouml;sungen und Regeln suchen. Alle mitnehmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So klappt Klimaschutz. Da m&amp;uuml;ssen schon alle mitmachen.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 18:59:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/905-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Wir können gar nix in Deutschland</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/904-Wir-koennen-gar-nix-in-Deutschland.html</link>
            <category>Genervt!</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/904-Wir-koennen-gar-nix-in-Deutschland.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=904</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=904</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    
&lt;p&gt;Es ist mitunter so frustrierend. Man hat das Gef&amp;uuml;hl in einer Banananrepuplik zu leben und an den entscheidenden Stellen interessiert es einfach niemanden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;Ouml;PNV? Gibt es nicht oder ist teuer oder ist unp&amp;uuml;nktlich oder 2alle&amp;rdquo; Fahrer sind krank und Ersatz gibt es nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Telefonische Hotlines? Mit viel Gl&amp;uuml;ck k&amp;ouml;nnen die &amp;uuml;berhaupt mal ausreichend Deutsch um zu verstehen, was man von Ihnen m&amp;ouml;chte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Post? Kommt nicht, kann Briefe trotz korrekter Adresse nicht zustellen, st&amp;auml;ndig neue Fahrer wissen nicht wohin mit den Paketen und &amp;hellip; und &amp;hellip; und &amp;hellip; die Liste lie&amp;szlig;e sich um viele weitere Punkte erweitern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist wirklich unerquicklich und von unseren &amp;Auml;mtern und Beh&amp;ouml;rden habe ich noch gar nicht gesprochen. Fakt ist&amp;#160;&amp;ndash; es sind einfach zu viele Dinge die nicht&amp;#160;&amp;ndash; oder nur unzureichend funktionieren. Und da hilft es im &amp;Uuml;brigen auch nicht, wenn es in Summer dann doch viele Dinge sind, die (gut) funktionieren.&lt;br /&gt;
Denn wenn Du ein Problem hast und in genau diesem Moment funktioniert ein System nicht, welches einfach &amp;ldquo;da&amp;rdquo; sein sollte, dann ist das relevant. Hat Bedeutung. Mitunter sogar existenzielle.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe keine Ahnung wie man all die Baustellen aufarbeiten kann, die sich in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem wegen des Fetisches &amp;ldquo;schwarze Null&amp;rdquo; angeh&amp;auml;uft haben. Ich w&amp;uuml;sste im Moment nicht einmal, bei welchem Mangel wir sinnigerweise als erstes angreifen sollte,&lt;br /&gt;
Ich wei&amp;szlig; aber, dass es so nicht weitergehen kann. St&amp;auml;ndig werden Menschen alleine gelassen, im Stich gelassen, k&amp;ouml;nnen auf Strukturen nicht vertrauen. Das ist ein Riesenproblem und einer der Gr&amp;uuml;nde, warum die Unzufriedenheit w&amp;auml;chst und die Stimmung schlechter wird.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 13:49:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/904-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Auf die Gesundheit</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/902-Auf-die-Gesundheit.html</link>
            <category>Alles andere</category>
            <category>LEBEN</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/902-Auf-die-Gesundheit.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=902</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=902</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Nach mehr als einer Woche des Darniederliegens geht es seit gestern spürbar den Berg hinauf.&lt;br /&gt;Grippe – also eine echte Grippe, nicht diese Männergrippe – ist ein Arschloch. Du hast Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Kopf und Gliederschmerzen. So ein matschiges Gefühl im Kopf. Aber besonders diese ganz spezielle Schlappheit. Pudding in den Beinen, Schwindel sobald du dich erhebst. Ihr kennt das.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was mich daran am meisten nervt? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendwie habe ich dann immer noch das Gefühl, das reicht nicht um krank zu sein. Es ist nicht lebensbedrohlich und irgendwie sollte man das doch aushalten können. Nicht nachgeben, einfach weitermachen. Es ignorieren, denn andere Menschen sind richtig krank und du jammerst da einfach nur rum. Doch das stimmt nicht, denn wenn man ehrlich ist, ist man auch mit einer Grippe richtig krank.&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Klo kriegst Du schon keine Luft mehr. Tee kochen ist wie Marathon laufen und überhaupt – alles ist anstrengend, mühsam, zäh wie Gummi. In der Vergangenheit habe ich das oft ignoriert, ein paar Aspirin auf einmal eingeworfen und es einfach “weggeschwitzt”. Das ging auch. Waren dann ein paar zähe Tage, aber dann hatte der Körper sich eingerenkt und die Grippe war einfach übergangen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob es am Alter liegt oder (so die Hoffnung) an doch noch zunehmender Vernunft. Das mache ich nicht mehr. Krank ist krank und wird auskuriert. Arbeit kann warten und Dank meines Jobs stirbt auch niemand, wenn ich nicht da bin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich mache das nicht mehr mit dem Ignorieren einer Grippe oder dem Übergehen einer Grippe. Ich bin als Ü50 jetzt viel, viel, sehr viel schlauer geworden und nehme Rücksicht auf die Bedürfnisse meines Körpers!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber eigentlich … ist es nur ein weiterer Punkt, bei dem ich auf meine Frau höre &lt;img class=&quot;wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile&quot; style=&quot;&quot; alt=&quot;Winking smile&quot; src=&quot;http://blogoli.de/uploads/Open-Live-Writer/8fc5a746e9a7_100A9/wlEmoticon-winkingsmile_2.png&quot;&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 17:25:44 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/902-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Helfende Hände schlägt man nicht</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/901-Helfende-Haende-schlaegt-man-nicht.html</link>
            <category>Feuerwehr</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/901-Helfende-Haende-schlaegt-man-nicht.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=901</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=901</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Keine Gewalt gegen Einsatzkräfte!&lt;br /&gt;Hier beziehe ich ganz klar Stellung und sage - Helfende Hände schlägt man nicht!&lt;br /&gt;Wie so viele andere auch bin ich entsetzt, wenn ich Berichte lesen muss, in denen Rettungskräfte der Hilfsorganisationen angegriffen werden oder Einsatzkräfte der Polizei.&lt;br /&gt;Dies ist beileibe kein neues Phänomen, ganz sicher kein temporäres Problem nur an Silvester und ganz sicher nicht ein Problem, das ausschließlich bestimmte Bevölkerungsgruppen als Verursacher hat.&lt;br /&gt;Und genau hier habe ich in den derzeitigen Diskussionen um die eskalierte Situation an Silvester große Schwierigkeiten und große Bauchschmerzen.&lt;br /&gt;Nicht nur in Berlin hat es Übergriffe, bzw. Angriffe gegeben, sondern auch in Bayern oder anderswo. Berlin steht hier aus diversen Gründen besonders im Fokus, denn dort:&lt;br /&gt;- gab es offensichtlich die zahlenmäßig meisten Angriffe&lt;br /&gt;- steht eine Hauptstadt immer im Fokus&lt;br /&gt;- ist Berlin in politischen Fragen ohnehin immer &quot;diskussionswürdig&quot;&lt;br /&gt;- stehen in Berlin Wahlen an (sic!)&lt;br /&gt;Da gibt es also viele Gründe jetzt mit dem Zeigefinger auf Berlin zu zeigen und böse Zungen könnten behaupten, dass es recht praktisch ist, jetzt diese Ereignisse passend zum eigenen Gusto instrumentalisieren zu können.&lt;br /&gt;Und zwar lässt es sich instrumentalisieren für die Nachwahl/Neuwahl, es lässt sich instrumentalisieren für Bundespolitik, es lässt sich instrumentalisieren für alles mögliche - auch für das Herabbrechen der Ereignisse für eine Debatte, in der sich trefflich Stimmungen (und Stimmen?) einsammeln lassen.&lt;br /&gt;Und diese Debatte überschattet - und das stinkt mir aus vielen Gründen gewaltig - das, worüber wir eigentlich reden sollten, wenn es um Gewalt gegen Rettungskräfte und gegen Einsatzkräfte geht &lt;br /&gt;Gewalt gegen Rettungskräfte können wir überall und jederzeit beobachten. Da werden Menschen die helfen wollen angespuckt, geschlagen, beschimpft, angefahren, beworfen, angegriffen, attackiert, behindert und sogar während ihrer Einsätze bestohlen. Die Täter sind Rentner, Autofahrer, aufgebrachte Angehörige, Gaffer die nicht gaffen dürfen, Betrunkene, Bekiffte, Arbeiter, Angestellte, Akademiker - diese Menschen die Rettungskräfte angreifen sind ALLES - aber in keinster Weise eine homogene Gruppe!&lt;br /&gt;Das es in Berlin augenscheinlich bestimmte Personengruppen waren die häufiger genannt werden darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dort eben auch andere Personengruppen aggressiv gegen Rettungskräfte vorgegangen sind. Wir dürfen es als Mitglieder der Hilfsorganisationen nicht zulassen, dass hier simple Schuldzuweisungen eine Diskussion kapern, die auf einer anderen Ebene geführt werden müssen, weil sich sonst die Diskussion entfremdet und wir als Mitglieder der Hilfsorganisationen am Ende ohne sinnstiftende Erkenntnis und ohne hilfreiche Ideen aus dieser Diskussion dann nämlich als Verlierer hervorgehen werden: es wird sich an der Situation dass wir angegriffen werden dann nichts ändern.&lt;br /&gt;Wie oben bereits angerissen - es gibt vielfältige Erscheinungsformen von Gewalt gegen Rettungskräfte, es gibt diverse Gelegenheiten bei denen das passiert und es gibt zahllose Orte und ebenso zahllose, sehr unterschiedliche Menschen, die Gewalt ausüben gegen Rettungskräfte.&lt;br /&gt;Noch einmal - wir dürfen uns das Thema nicht wegnehmen lassen von Menschen, die damit vielleicht andere Interessen verbinden (auch nicht, wenn es doch &quot;gut gemeint&quot; ist). Gewalt gegen Rettungskräfte geht UNS an, die Aktiven der Feuerwehren, der weißen Schiene, der blauen Schiene. Wir haben ein Recht darauf, dass dieses Thema ohne parteipolitischen Spiele, ohne &quot;voreingestellte Sündenböcke&quot;, ohne polemisierenden Pauschalismus diskutiert wird. Wir haben ein Recht darauf, dass dieses Thema eine Dauerthema ist und nicht nur dann, wenn etwas &quot;publikumswirksames&quot; geschieht, wie es nun offensichtlich in Berlin wohl war. Nicht die mediale Verwertbarkeit oder die politische Verwertbarkeit darf hier eine Rolle spielen, sondern wir haben ein Recht darauf, dass dieses Thema &lt;br /&gt;- kontinuierlich&lt;br /&gt;- unabhängig&lt;br /&gt;- ergebnisoffen&lt;br /&gt;- wissenschaftlich&lt;br /&gt;beobachtet und ergründet wird. Wir haben ein Recht darauf, weil diese Erkenntnisse uns dann schützen werden. Und zwar nicht nur an Silvester oder bei anderen singulären Gegebenheiten, sondern IMMER.&lt;br /&gt;Denn wir sind &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/hashtag/immerda?__eep__=6&amp;amp;__tn__=*NK*F&quot;&gt;#immerda&lt;/a&gt; - aber wer ist für uns immer da?&lt;br /&gt;Bei mir hinterlässt die derzeitig geführte Diskussion ein ganz schales Gefühl, verunsichert mich und macht mich in Teilen sogar wütend.&lt;br /&gt;Und ich möchte diesen etwas längeren Text (der eigentlich noch viel länger sein sollte) mit einer weiteren Frage dann endgültig beenden und möchte euch wirklich darum bitten, diese Frage ernst zu nehmen, darüber nachzudenken und diese Frage für weitergehendes Nachdenken zu nutzen.&lt;br /&gt;In meinem Text geht es um Gewalt gegen Rettungskräfte und Einsatzkräfte und um die derzeitige Diskussion darüber, die ganz offensichtlich von den Silvesterereignissen der Hauptstadt geprägt ist.&lt;br /&gt;Welches Wort, welche Bezeichnung habe ich überhaupt nicht genutzt um über Gewalt gegen Rettungskräfte und gegen Einsatzkräfte zu sprechen, obwohl es in dieser derzeitigen Diskussion mit am häufigsten genutzt wird?&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/hashtag/immerda?__eep__=6&amp;amp;__tn__=*NK*F&quot;&gt;#immerda&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/hashtag/wirlebenfeuerwehr?__eep__=6&amp;amp;__tn__=*NK*F&quot;&gt;#wirlebenfeuerwehr&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/hashtag/helfendeh%C3%A4ndeschl%C3%A4gtmannicht?__eep__=6&amp;amp;__tn__=*NK*F&quot;&gt;#helfendehändeschlägtmannicht&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Jan 2023 18:32:27 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/901-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>2022</title>
    <link>https://www.blogoli.de/archives/900-2022.html</link>
            <category>LEBEN</category>
    
    <comments>https://www.blogoli.de/archives/900-2022.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.blogoli.de/wfwcomment.php?cid=900</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.blogoli.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=900</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (blogoli)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Was kann man über das zurückliegende Jahr eigentlich sagen? War es denn ein besonderes Jahr oder vielleicht nicht doch einfach ein Jahr wie so viele andere auch?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Krieg, Krisen, Herausforderungen – private wie gesellschaftliche – ist das nicht im Grunde immer so? Ist der Unterschied nicht in erster Linie der, wie sehr wir selbst unmittelbar betroffen sind?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind es gewohnt mitzuleiden, mit zu fiebern, zuzuschauen. Wir betrachten die Sachen aus der Ferne und Gefallen uns darin mitzufühlen, Anteil zu äußern. Und halten die Dinge so gerne von uns fern, insbesondere, wenn es um unsere eigene Verantwortung geht. Klimawandel galore!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Jahr 2022 waren wir nun ein wenig mehr mitten drin als nur dabei. Dabei hat es uns eigentlich nur am Rande erwischt – so ein klein wenig am Wohlstand gekratzt und uns ein paar Illusionen geraubt. Jaja – der Fachkräftemangel, der Pflegemangel, das soziale Ungleichgewicht, Energiewende, Klimawandel – das alles wollten wir gerne für ferne Probleme halten, um die wir uns dann bei Gelegenheit dann wirklich einmal kümmern sollten. Und 2022 zeigte uns nun – das ist gar nicht fern, sondern wir sind mitten drin. 2022 hat so manche Maske von so mancher Lebenslüge gerissen und das ist unangenehm. Gut, dass dieses Jahr vorüber ist, kann ja nur besser werden &lt;img class=&quot;wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile&quot; style=&quot;&quot; alt=&quot;Winking smile&quot; src=&quot;http://blogoli.de/uploads/Open-Live-Writer/ea6efdf8bd4e_8348/wlEmoticon-winkingsmile_2.png&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mich persönlich hat 2022 weder aus der Bahn geworfen noch mich unglücklich gemacht. 2022 hat an meinem Leben recht wenig geändert, da braucht es schon schwerere Geschütze als ein solches 2022. Mein Anker ist das Denken und das Fühlen und mein Leben mit meinen Menschen. Da kann man vieles Ansehen und Aushalten und Ertragen und besonders aber zu der Erkenntnis kommen: wir sind recht klein und unbedeutend in der Welt, aber groß und wichtig in der Nähe. Und da gehören wir hin: nah an die Menschen, nah beieinander, eng zusammengerückt und Hand in Hand. So ein Jahr, das ist was Fernes, aber ein Tag, der ist nah und bedeutsam. Und so ist der Jahreswechsel nichts als ein weiterer Tag aus dem was gemacht werden will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und so wünsche ich Euch allen heute einen guten Tag und morgen auch und jeden anderen Tag auch. Und vielleicht ist das der schönste Gruß und der schönste Wunsch überhaupt: Guten Tag!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 08:38:30 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.blogoli.de/archives/900-guid.html</guid>
    
</item>

</channel>
</rss>
