religiös motivierte Verfassungsfeindlichkeit ...
Ich bin mal gespannt, was Frau Roth dazu zu sagen hat ;-)
Schon wieder ein Skandal um Kinderspielzeug. Hier auf SpOn zu lesen.Mal abgesehen davon, das es eine bodenlose Unverschämtheit ist ein solches Produkt auf den Markt zu bringen, und ganz zu Schweigen davon, das dieses Produkt wieder einmal in China produziert wurde, bin ich mal gespannt darauf, ob man außer der kurzen Meldung auf SpOn und wahrscheinlich heute Abend in den Nachrichten überhaupt noch weiteres davon hören wird. Mich würde eine ausführliche Berichterstattung zum Thema "Schadstoffe in Spielzeug" generell, und eine Auseinandersetzung mit dem Thema unter Berücksichtigung der Tatsache, das China größter Produzent von Spielwaren ist interessieren. Bei sorgfältiger Recherche würde es mich nämlich nicht wundern, wenn die jüngsten Ereignisse und Meldungen nur die Spitze des Eisberges wären.
In diesem mir nicht bekannten Zustand der "Verdückung" befindet sich Kurt Beck, wenn man der Onlineausgabe des Trierischen Volksfreundes Glauben schenken darf (hier). Ich gerate ob solcher kreativen Berichterstattung in Verzückung.
Zunächst bringt man ihm also Verdrückung, sodann gerät er unter Druck. Dann droht es auf ihne zurückzuschlagen, aber nicht nur auf ihn, sondern auch auf den SPD-Bundesvorsitzenden.
Und warum der Kurt dem Hofmann-Götig Ärger einhandelt erschliesst sich mir bis zum Shluß nicht.
Aber Scherz beiseite. Es wäre schön, wenn man in den Artikeln etwas mehr stilistisches Feingefühl entwickeln würde. Sprachgefühl vorausgesetzt.
Es gab ja schon immer Visionäre und manchmal einfach nur Phantasten, die sich Dinge ausgemalt haben, die in der jeweiligen Zeit undenkbar, "unvorstellbar" waren. Leonardo da Vinci dachte sich einen Hunbschrauber aus, Jules Verne sprudelte nur so über vor technischen Ideen und George Orwell war noch beinahe bescheiden, als er sich die Ausmaße staatlicher Überwachung ausmalte.
Nun ist mal wieder eine Schranke eingerissen worden die uns den Weg zu StarTrek und deformierten Sternenbevölkerungen ebnet. In London wurde die Züchtung von menschlich-tierischen Embryos erlaubt. Die Entscheidung ist zwar umstritten, gefallen ist sie aber trotzdem. Ich finde es dabei erstaunlich, das es in den Medien ein, gemessen an der Tragweite der Entscheidung, relativ bescheidenes Echo darauf gibt. Wenn solche Entwicklungen ungehindert weiterschreiten, dann werden wir in nicht allzu ferner Zukunft nur noch müde darüber lächeln können, das man sich "damals" so über das Thema Online-Durchsuchungen aufgeregt hat.
Um ganz im beliebten Universaljargon zu bleiben: Schaun mer mal, dann sehn mer schon.
Wie lange es wohl dauert, bis aus Deutschland der Ruf kommt es den Briten gleichzutun, von wegen internationaler Wettbewerbsfähigkeit und so. Dolly Angie & Co. werden sich schon was einfallen lassen, wie man sich erst ziert, dann Sicherheit garantiert um es schlussendlich den Anderen nicht nur gleichzutun, sondern die Konkurrenz überflügeln wird.