Ich habe gerade eine Weile Nachrichten im Internet gelesen und dabei ist mir vor allem Eines aufgefallen.Deutschland fordert: Die FDP fordert die Besteuerung des Streikgeldes und Verdi fordert sechs Prozent mehr Gehalt für die Mitarbeiter der Telekom, die wiederum fordert (und wird das auch tun), den Abbau von 32.000 Arbeitsplätzen. Ansonsten lese ich viel von "Sollen", "Müssen", "Verhindern" und immer wieder wird gefordert.Keine einzige Meldung in der jemand sagt, "ich mach das für euch", "das kriegen wir schon hin", "lass uns mal zusammen überlegen". Irgendwie kommt mir das extrem vor.Geht das nur mir so? Gibt es eigentlich niemanden, der uns die unangenehmen Dinge irgendwie netter sagen könnte, in dem man es mal richtig erklärt?
Und ich frage mich, ob man nicht einfach ganz schnell in Halberstadt eine andere Räumlichkeit hätte finden können. Das hätte den Gegnern der Veranstaltung den Wind aus den Segeln nehmen können, denn dieses Konzert unter dem Motto "Nazis raus aus dieser Stadt" wäre in Halberstadt offensichtlich am richtigen Platz gewesen.
Damit verlieren wir nicht nur einen Fotografen und Regisseur, sondern vor allem einen Menschen, dessen Fotos für mich ein Blick mit dem dritten Auge sind.
Wenn ihr mal irgendwo einen Bildband von Gordon Parks in die Hände bekommt: Hinsetzen und anschauen!
blogathe hat das Thema Landtagswahlen aufgegriffen und schon interessante Kommentare dazu bekommen.
Soll man überhaupt wählen? Und warum soll man (oder nicht) wählen? Und vor allem wen soll man wählen?
Fragen über Fragen.
Eine, wenn vielleicht auch spielerische, dennoch ernstgemeinte Hilfe zur Orientierung bietet der Wahl-O-Mat.
Hier werden die aktuellen Programmaussagen der Parteien an den Besucher als Frage adressiert. Zu jeder Aussage nennt der Besucher seinen Grad der Zustimmung, ohne zunächst zu wissen, aus welchem Parteiprogramm die Aussage stammt. Am Ende zeigt eine Auswertung, welcher Partei man am nächsten steht.
Das Ganze wirkt vielleicht nur auf den ersten Blick blöd. Gerade für Nicht-Dauerinformierte Mitbürger eine gute Gelegenheit sich mit den politischen Themen unseres Bundeslandes vertraut zu machen. Hier hat man die Gelegenheit zu sagen, was einem wichtig ist und einen Fingerzeig zu bekommen, welche Partei dafür einsteht.
Kritik am Wahl-O-Mat gibt es allerdings auch von verschiedenen Seiten. So kritisieren z.B. die freien Wählergruppen, das Sie hier keine Berücksichtigung finden, und diese Kritik stimmt auch. Aber der Wahl-O-Mat soll ja auch nur ein Einstieg in da Thema Landtagswahl sein.