Twitter (18) – Twitterperlen im Oktober 2015
Diesen Monat gibt es noch einmal eine Sammlung ausgesuchter Tweets, die mich im vergangenen Monat erfreut, erstaunt oder überrascht haben.
Zum Glück haben wir Kleiderhaken an der Wand. Dann weiß der Sohn immer, an welcher Stelle er seine Jacke auf den Boden werfen muss.
— Familienbetrieb (@Betriebsfamilie) 1. Oktober 2015 Auf der Apple Watch kann man also 12 Freunde speichern. Jesus hätte seine Freude.
— Der Lehnsherr (@derLehnsherr) 6. Oktober 2015 Meine Frau ist heute mitten in der Nacht hochgeschreckt und hat geschrien. Habe aus Reflex sofort den Müll rausgebracht.
— SE7ENBEN ? (@SE7ENBEN) 7. Oktober 2015 Heiße Frauen in deiner Umgebung wollen, dass du einen Schrank aufstellst. Genau hier. Nein. Ein bißchen links. Weiter noch. Noch ein biss...
— ;) (@dandyliving) 7. Oktober 2015 @guenterhack @tinido @teraeuro pic.twitter.com/5hawQBBNIB
— Ingo Stützle (@istuetzle) 8. Oktober 2015 Pfoar, das werden mal dicke Schmetterlinge! pic.twitter.com/PFDboSm4Tj
— Trusi (@BeiAnja) 14. Oktober 2015 Man sollte viel öfter rausgehen, einen Baum umarmen und sagen: „Du stehst an Deinem Platz und wirst unbeirrt alt. Das ist selten geworden.“
— Peter Breuer (@peterbreuer) 15. Oktober 2015 gibts eigentlich noch so dates, bei denen man ins kino geht und sich dann zufällig berührt? das war ja eigentlich kein schlechtes konzept.
— horst, hund & brodt (@horsthundbrodt) 17. Oktober 2015 The Dark Knight Reises pic.twitter.com/dqzEYsxrMO
— Stinkstevel (@stinkstevel) 18. Oktober 2015 Es ist so schön, wenn Kinder gleichzeitig schreiben und fluchen lernen. pic.twitter.com/f4TBibG44b
— Fritz Brause (@herrbrause) 18. Oktober 2015 Bei Hakenkreuzschmierereien in Deutschland geht der erste Verdacht gern auf radikale Hindus, die einem Glück wünschen.
— Bocki Bockwurst (@BockiBockwurst) 19. Oktober 2015 #hach pic.twitter.com/xGQnPwsRNf
— Esther (@FrauGluckstein) 23. Oktober 2015 The good news: this German restaurant has both vegetarian and vegan platters on the menu. The bad news ... pic.twitter.com/wXdA1i1p4Z
— Paula Kirby (@PaulaSKirby) 24. Oktober 2015 "Mama, ich will keine Mechanikerin werden!" "Du musst! Wir wollen ein Zeichen für die Bedeutung der freien Berufswahl für Mädchen setzen!"
— Honig Suess (@honigsuess) 25. Oktober 2015 Damit er seine Jacke nicht wegräumen muss, hat der Vierjährige sie einfach angezogen. Kein Vaterschaftstest nötig.
— der_handwerk (@der_handwerk) 25. Oktober 2015 pflanze bestellt. email: "ihre bestellung ist eingegangen." neue bestellt.
— erdbeerfreundin (@erdbeerfreundin) 25. Oktober 2015 • Tankstop (2) pic.twitter.com/u4VRhqHIS1
— Peter Glaser (@peterglaser) 27. Oktober 2015 "Labbadia strebt Dreier vor eigenem Publikum an." Ich könnte das nicht.
— Marco Fuchs (@MarcoFuchs74) 29. Oktober 2015 große Tweetverlosung *** gewinnen Sie einen Tweet *** bis zu 140 Zeichen *** ein Traum wird wahr *** große Tweetverlosung *** gewinnen Sie
— Gelbe Eminenz (@diegutebutter) 30. Oktober 2015
Krise?
Ich kann es nicht mehr hören!
Krise, Krise, Krise und man hört nichts anders als Ich, Ich, Ich und Du, Du, Du!
Die Welt verliert sich in Schuldzuweisungen und halbgaren Erklärungsversuchen. Ein Jeder ist sich selbst der nächste und wir haben mehr Lösungsansätze für unsere Krisen als Krisen selbst. Ein Experte jagt den nächsten, ein jeder hat ein in sich schlüssiges Weltbild und alle und keiner haben Recht.
Die Welt ist rund. Das ist eine Binsenweisheit – nein eine Tatsache. Und da kann es einfach vorkommen, das diese Welt von verschiedenen Standorten aus betrachtet zwar immer noch rund ist – aber – welch Überraschung, dennoch ganz anders aussieht. Das man sich nun darüber trefflich streiten kann, wie die Welt aussieht, zumal von anderen Standpunkten aus, das Erleben wir jeden Tag auf’s Neue und zur Zeit jeden Tag ein wenig mehr.
Aber was fehlt?
Die Einsicht!
Die Einsicht, dass die Welt so bunt wie rund ist. Und das es nun einmal Situationen gibt, in denen man sich erst mal Kümmern müsste. Um die Menschen, und darum, das das stimmt. Das mit der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Und der Würde und solchen Sachen.
Über das Rund und die Standorte und die Blickwinkel könnte man ja immer noch sprechen.
Jetzt müsste man erst einmal Machen! Einfach Machen – und zwar so, wie es die angeblich so ehernen und nicht diskutierbaren Grundwerte es doch geradezu diktierten. Man möchte gerade so schreien: “Nun mach doch erst mal! Um den Rest kümmern wir uns später!”
Und ein kleine Erkenntnis wäre dazu noch wünschenswert und vor allen Dingen auch hilfreich:
Das, was wir heute erleben, ist immer auch ein Ergebnis dessen, was wir gestern getan haben.
Das hilft, dass spornt an, denn wenn wir heute helfen und zeigen was wir an Gutem zu tun imstande sind, dann verändert es das Morgen und lindert ein wenig das Gestern. Man muss halt Lernen.
Und Machen.
Herbst
Der Mensch im Mittelpunkt
Eines der Dinge, die mich an der aktuellen Weltlage am meisten aufregen, ist, dass das Schicksal des Einzelnen so wenig beachtet und gewürdigt wird. Gerade diejenigen, die am lautesten schimpfen über die sogenannte “Flüchtlingskrise” vergessen einfach, dass es immer nur um den einzelnen Menschen geht. Um die Familien und ganz besonders um die Kinder.
Unerträglich. Da fliehen Menschen in Richtung einer scheinbar besseren Welt und scheuen kein Risiko. Weil es ihnen das Risiko wert scheint.
Das sind Entscheidungen, die Respekt verdienen und keine Verachtung.
Und wie tragisch muss es sein, den Weg in eine bessere Welt so teuer zu bezahlen wie zum Beispiel durch den Verlust eines Kindes.
Dieses Foto aus dem Jahr 1915 zeigt, wie wenig unsere Welt gelernt hat. Das gleiche Foto könnte heute immer noch entstehen und tut es wohl auch vielfach ohne das wir es sehen. Würden wir doch den Schmerz und die Trauer dieser Menschen ernst nehmen, es sähe wohl besser aus in dieser Welt.