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Route 51

Hallo Herr Schwickerath,

in Ihrem Blog Route 51 berichten Sie in mehr oder weniger unregelmä�igen Abständen von Ihren Erlebnissen auf der B51. Auch ich bin Pendler auf dieser Strasse und habe dort schon eine Menge erlebt.
Das die hohe Verkehrsdichte auf dieser Strasse in Zusammenhang mit der Streckenführung, den vielen LKWs und unzähligen Verkehrsregelignoranten jeglicher Colouer ein grosses Gefahrenpotential birgt ist sicherlich keine neue Erkenntnis.
Einen traurigen Höhepunkt in ihrer Berühmtheit erreicht die B51 heute aber zum wiederholten Mal, weil es erneut ein Todesopfer gegeben hat:

22-Jährige stirbt bei Unfall auf der B 51 | Das Onlineportal der Region Trier | Trierischer Volksfreund | volksfreund.de |

Die Leserkommentare zur Berichterstattung auf volksfreund.de (auch hier) werfen Fragen auf, die nicht neu sind.
Mal abgesehen davon, das es nicht die LKW- Fahrer alleine sind, die diese Strecke so gefährlich machen, stellt sich doch die Frage, warum hier immer noch so ein massiver Schwerlast-Transit stattfindet. Die Betroffenheit über den neuerlichen tödlichen Unfall, die ma�lose Empörung und Enttäuschung, die hier, wenn auch in zum Teil sehr undifferenzierter Art und Weise, zum Ausdruck kommen, sollten Ihnen als Journalist und als betroffener Pendler ein besonderer Ansporn sein, das Thema B51 prominent, hartnäckig, unnachgiebig und ohne Scheu zu beleuchten, und wenn nötig öffentlich anzuprangern.

Für die Zustände auf der B51 gibt es unzählige Verantwortliche, denn Jeder (sic!), der diese Strasse befährt gehört dazu. Eine Möglichkeit, die Zustände auf dieser Strasse zu ändern, haben aber nur wenige.
Hier muss öffentlicher Druck aufgebaut werden, damit sich die Zustände auf dieser Strasse ändern.

Sie, und mit Ihnen der Trierische Volksfreund tragen hier eine gro�e Verantwortung. Ich möchte Sie bitten das Thema B51 kritisch zu beleuchten, hartnäckig zu hinterfragen und es in Ihrer Zeitung prominent zu platzieren. Meines Erachtens gehört dieses Thema immer wieder auf die Seite 1 des Volksfreundes.
 
Auch wenn der Volksfreund eine überregionale Tageszeitung ist, gehört die B51 immer wieder auf die Titelseite. Denn was könnte überregionaler sein als eine Bundesstrasse, die ohne Rücksicht auf Wohnort oder Herkunft immer wieder Tribut in Form von Menschenleben verlangt.

Den Angehörigen der heute getöteten jungen Frau gehört mein ganzes Mitgefühl. Ich wünsche ihnen, das sie nicht an der Sinnlosigkeit dieses Unfalls verzweifeln, sondern sich irgendwann wieder am Leben dieser jungen Frau erfreuen können.

Das Einzige, das trostloser als der Tod eines geliebten Menschen sein könnte, wäre es, wenn es diesen geliebten Menschen nie gegeben hätte.

 

 

 

 

 

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