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Mitmachen – Mitgestalten

Ein Ergebnis der Bundestagswahlen – zumindest aus Sicht der SPD ist eine regelrechte Eintrittswelle sogar in der Wahlnacht.
Auch zu Beginn des Jahres gab es eine solche Eintrittswelle, als die SPD sich mit Martin Schulz auf einen Kandidaten für die Bundestagswahl festgelegt hatte.

Ich begrüße das ausdrücklich, bedeutet es doch eine Re-Politisierung unserer Gesellschaft und die halte ich für dringend geboten. Zu viele Menschen nörgeln und meckern aus ihren Wohnstuben heraus, sind unzufrieden mit den Entwicklungen in unserem Land und sind ebenso unzufrieden mit unseren Parteien. Und da ist es ganz gut, wenn wieder mehr Menschen in die Parteien strömen und versuchen mitzureden. Auch Parteien leben vom Diskurs und von der innerparteilichen Willensbildung. Wer sich da nicht einbringt, kann nicht erwarten, dass die Parteien sich von alleine in seine Richtung bewegen, dass wird nicht passieren.
Zwar werden ein paar Neumitglieder auch nicht innerhalb kürzester Zeit eine Partei umkrempeln, aber der Druck zur Veränderung steigt natürlich mit jedem Neumitglied. Und vor allem steigen die Chancen darauf, dass es überhaupt passiert.

 

Und nun lese ich, dass ebenfalls aufgrund des Wahlergebnisses der Bundestagswahl auch bei der Partei Die Linken eine starke Eintrittswelle zu verzeichnen ist. Und das begrüße ich ebenso und habe mich aufrichtig gefreut, als ich das gelesen habe. Sollte am Ende das weitere Erstarken der AfD doch noch etwas gutes Bewirken? Das sich die Menschen wieder für Politik engagieren und unseren Parteien frischen Wind verschaffen und den Rücken stärken. Das wäre schön, denn so käme insgesamt noch einmal mehr Bewegung ins Land!

Brauchen wir die "Wahlanalyse"

An alle Wahlanalysten da draußen, die uns nun aus jeweils sehr eigener Perspektive den "AfD-Wähler" erklären wollen und sich dabei nicht selten dazu hinreißen lassen, ganze Bevölkerungsschichten als dumm und/oder rassistisch, als ungebildet oder "prekär" und was weiß noch zu betitulieren.

Ihr könnt damit aufhören, denn die Probleme um die es geht betreffen nicht nur die Menschen, die auf dem Wahlzettel ein Kreuz bei der AfD gemacht haben. Wir haben einige grundsätzliche Probleme und Versäumnisse in unserem Land die gelöst werden müssen.
Darauf sollten wir alle uns konzentrieren.
Denn in einem gerechten und chancengleichen Land würde sich Vieles erübrigen.

Da wären (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  1. Ungleichheit (Zwischen Arm und Reich, zwischen West und Ost, zwischen Mann und Frau, zwischen Stadt und Land usw.) Dabei ist in meinen Augen das Versprechen der Gleichheit der Lebensverhältnisse eines der zentralen Versprechen unseres Grundgesetzes.
  2. Generationengerechtigkeit (Arbeit, Rente, Sozialversicherungen, Fürsorge für und untereinander. 
    Hier gibt es so viele Baustellen, die lange bekannt und alle benannt sind. Nicht reden - Machen!
  3. Soziale Marktwirtschaft (Arbeit und Lohn, Verteilungsfragen, freie Wirtschaft unter Anerkennung der Verantwortung die man trägt, Digitalisierung, evtl. mal eine Diskussion ums BGE)
  4. Bildung (kostenlos und chancengleich für alle, Begabung statt Herkunft etc.)

Und wie sich unschwer erkennen lässt, verzahnen sich die meisten Themen miteinander.

Die Frage, wer sein Kreuz bei welcher Partei macht ist eher sekundär - notwendig wäre eine schonungslose Bestandsaufnahme der Mängel und Ungerechtigkeiten unserer Gesellschaft und der Wille diese Mängel ernsthaft anzugehen.

Machen statt quatschen - unsere Gesellschaft braucht das!

So - die Wahlen sind vorbei und es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis wir wissen, welches Ergebnis der Wahlausgang uns dann tatsächlich bringen wird.

Wie eigentlich immer nach Wahlen, überbieten sich die Analysten mit Ihren Deutungen und Prognosen, was das nun alles für die Parteien, die Regierungsbildung und ergo für uns alle zu bedeuten hat.

Eines steht aber ohnehin fest. Mehr denn je werden wir alle selbst gefragt sein zu entscheiden und mitzuhelfen, wie unsere Gesellschaft der Zukunft aussehen soll.

Erfreulicherweise gibt es aber viele, viele Beispiele, an denen man sich orientieren kann und die man, wenn sie denn auch uns selbst überzeugen, guten Gewissens unterstützen kann.

Denn es gibt auch außerhalb der Politik Menschen, die ein klares Bild von einem guten Miteinander, von einer gerechten und fairen Gesellschaft in der Zukunft haben und tatkräftig daran mitwirken und mit gutem Beispiel vorangehen.

Einer dieser Menschen ist die bewundernswerte Sina Trinkwalder, die sich nicht nur mit Ihrem sehr Besonderen Unternehmen manomama einen Namen gemacht hat, sondern nun auch ein weiteres besonderes Projekt aus der Taufe gehoben hat.

Ich möchte gar nicht selbst so sehr viel Werbung dafür machen, sondern Euch bitten, es Euch selbst anzusehen und, bei Gefallen, diesem Projekt Eure Unterstützung zuteil werden zu lassen.

Hier auf Facebook, bei Twitter und im Netz findet Ihr alles was Ihr wissen müsst zu Brichbag

Eine mit viel Herzblut ins Leben gerufene Idee aus der Überzeugung heraus:
"Nicht quatschen - Machen!"

Nehmt Euch ein paar Minuten - ich bin mit sicher wenn Ihr es Euch anseht, werden es freiwillig ein paar Minuten mehr.
Und nicht vergessen - solche Ideen leben vom weitererzählen!